Erneut in der Tabelle Boden gut gemacht

Wieder Schauer, Kälte und im Osten gute Thermik

Niedrige Temperaturen, Schauer und Kälte lockten an diesem Wochenende die Piloten des LSV Rinteln nicht gerade in Scharen zur dritten Runde der Bundesligasaison 2019. Vor den für nachmittags angesagten Schauern gingen am Samstag morgen bereits um halb zehn mit Reinhard Schramme und Rolf Bödeker sowie Adrian Glauner und Laurenz Schädel zwei Doppelsitzerteams ins Rennen. Vor der Schauerlinie, die aus Nordwesten nach Rinteln hereinzog absolvierten beide Teams mit 102 km/h bzw. 90 km/h zwei gute Flüge, die den LSV zur Halbzeit der Runde am Samstagabend auf Rang fünf in der Rundenwertung brachten.

Zur zweiten Halbzeit am Sonntag gingen dann noch einmal drei Starter ins Rennen. Diesmal saß Rolf Bödeker auf dem Pilotensitz und Reinhard Schramme fand sich in der Rolle des Copiloten wieder. Die Bedingungen waren in sofern etwas schlechter für die Starter in Rinteln, als das gute Wetter in der Nacht über Rinteln hinweg gezogen war. Also mussten die Zwei zunächst einmal weit nach Osten abgleiten in die bessere Thermik. Sobald hier aber der Anschluss gefunden war, ging es gut voran. 200 km Richtung Südosten ging der Flug bei Temperaturen bis zu minus 10 Grad in der Höhe bis kurz vor Leipzig, dann kehrte das Duo um. Den mühsamen Heimweg verfolgten die Rintelner Kameraden gespannt zu hause am Bildschirm via Live-Tracking. Mit großem Kampf und dem letzten Meter Höhe konnte Rolf Bödeker den Flugplatz in den Rintelner Weserwiesen jedoch noch knapp erreichen und war mit 112,5 km/h sogar noch 10 km/h schneller als Reinhard Schramme am Vortag.

Etwas Pech hatte am Sonntag Frerk Frommholz, der erneut in Walsrode gestartet war. 1000 km wollte er am Stück zurücklegen, schaffte es aber dann nicht mehr zurück zum Startplatz. Rund 80 km fehlten ihm am Ende und durch den Einsatz des Hilfsmotors war der Flug für die Bundesliga ungültig. Die Regel besagt, dass der Pilot einen Kreis mit 15 km Radius um den Startplatz ohne Zuhilfenahme des Motors erreichen muss. Bernd Goretzki hingegen, der seit dieser Saison für den LSV Rinteln startet, hatte mit Locktow in Brandenburg wie schon in der Vorwoche den richtigen Startplatz. Während seines Fluges über knapp 1007 km erreichte er für die Bundesligawertung am frühen Vormittag eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 134 km/h über einen Zweitraum von zweieinhalb Stunden.

Der Wettergott meinte es an diesem Wochenende gut mit den Nordclubs. Hier herrschten deutlich bessere Bedingungen als im Süden des Landes. Klar abzulesen ist dies auch am Endergebnis der dritten Runde. Der Rundensieg und damit 20 Punkte für die Gesamtwertung ging mit 333,75 Geschwindigkeitspunkten an den AC Braunschweig. Mit 329,24 Geschwindigkeitspunkten und 19 Punkten für die Gesamtwertung knapp dahinter der FK Brandenburg. Platz drei ( 18 Punkte ) geht an den LSV Burgdorf. Hinter dem LSV Gifhorn auf Rang vier erfliegt der LSV Rinteln den fünften Platz und kann sich über 16 Punkte für die Gesamtwertung freuen.

In der Tabelle macht der LSV Rinteln fünf Plätze gut und rangiert jetzt mit 31 Punkten auf Rang 8. Punktgleich an der Spitze liegen der LSR Aalen und die LSG Bayreuth mit 49 Punkten vor dem LSV Gifhorn mit 42 Zählern.

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