LSV Rinteln macht dennoch Plätze gut

Schauerslalom für Rintelns Segelflieger

Das Wetter für die zweite von 19 Runden in der Segelflug - Bundesliga war alles andere als gut fliegbar. In ganz Deutschland mussten die teilnehmenden Mannschaften mit Schauern und nur kurzen Auflockerungen kämpfen. Und somit standen auch die Ligapiloten des LSV Rinteln vor einer schwierigen Aufgabe.

Immerhin gingen am Samstag vormittag mit Karsten Fahrenkamp mit Reinhard Schramme als Copilot, Adrian Glauner mit Copilot Bernd Konitz und Bernd Goretzki drei Piloten ins Rennen. Allerdings wurden die Piloten, die den schwachen Südwind am Hang versuchten auszunutzen Opfer des am Mittag einsetzenden Regens. Mit 55 km/h und 48 km/h im Schnitt waren die Flüge jedoch alles andere als schnell, Bernd Goretzki, der in Locktow in Brandenburg gestartet war, konnte mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 95 km/h über zweieinhalb Stunden Flugzeit ordentlich was in die Waagschale werfen.

Trotz allem erreichte der LSV zur Halbzeit immerhin den zweiten Platz, wenn auch nur die Hälfte aller Ligavereine überhaupt Wertungsflüge zustande brachten. Es war jedoch klar, dass auch der Sonntag noch einmal Gelegenheit geben würde noch nachzulegen. Und wie schon am Samstag schickten auch am Sonntag die Rintelner noch einmal vier Piloten ins Rennen. Reinhard Schramme und Copilot Rolf Bödeker, Adrian Glauner und Copilot Wilhelm Wielage und Ulrich Kaiser versuchten noch einmal von Rinteln aus Punkte zu machen, Frerk Frommholz wählte als Startplatz Walsrode.

Während Ulrich Kaiser und das Duo Adrian Glauner/Wilhelm Wielage von Schauern eingeschlossen nicht aus dem Wesertal herauskamen, erwischten Reinhard Schramme mit Rolf Bödeker, die nur kurz vorher gestartet waren noch eine Lücke, durch die sie ins nächste Wetterfenster im Westen schlüpfen konnten. Auch Frerk Frommholz hatte mit dem Startplatz Walsrode eine gute Wahl getroffen, und schaffte mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 96,7 km/h den schnellsten Flug für den LSV Rinteln in dieser Runde.

Schlussendlich reichte es für die Rintelner in Runde zwei für Platz sieben mit 244,68 Geschwindigkeitspunkten. Nach dem schwachen Start klettert der LSV Rinteln in der Gesamtwertung mit jetzt 15 Punkten vom 26. auf den 13. Platz. Dass es in dieser Runde nur marginale Wettervorteile gab zeigt auch ein Blick in das Ergebnis. Den Rundensieg verbucht der amtierende Vizemeister LSR Aalen für sich vor dem AC Lichtenfels und der FG Schwäbisch Gmünd. Platz vier geht nach Niedersachsen an den LSV Burgdorf. Mit dem LSV Rinteln auf Platz 7 und dem LSV Gifhorn auf Platz 10 finden sich somit drei Nordclubs unter den ersten 10. "Das Wetter war schlecht, aber wenigstens für Alle", kommentiert Karsten Fahrenkamp die Runde.

Die Gesamtwertung führt der LSR Aalen mit 37 Punkten an, Rang zwei die LSG Bayreuth mit 34 Punkten und die FG Schwäbisch Gmünd auf drei mit 33 Punkten.

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