ORDENTLICHE VORSTELLUNG ZUM AUFTAKT

Text: Ulrich Kaiser/Foto: LSV Rinteln

Rinteln. Bereits seit Ende März sind die Rintelner Segelflieger wieder am Himmel über der Weserstadt zu sehen, am Osterwochenende startete dann auch endlich die neue Bundesligasaison.

Die schlechten Wetterbedingungen in den vergangenen Wochen verhinderten das eh schon kurze Aufwärmtraining für die Piloten nach dem Winter und so war es in der doch für die Jahreszeit kühlen Luft zu Ostern im wahrsten Sinne des Wortes ein Kaltstart.

Dennoch gab der Titelverteidiger, der an diesem Wochenende mit fünf Einsitzern und zwei Doppelsitzer-Teams ins Rennen ging, eine ordentliche Vorstellung ab. Bei zum Teil schwer aufzufindender Blauthermik wurde überwiegend der Bereich östlich und südöstlich des Startortes beflogen. Hier bewegte man sich in bekanntem Terrain, Stellen, an denen sich die benötigten Aufwinde für gewöhnlich bilden wurden konsequent abgeflogen. Leider waren die Piloten und Pilotinnen hier auch nicht immer erfolgreich. Schönwetterwolken, die im Allgemeinen die benötigten Aufwinde markieren, waren weit und breit nicht zu sehen, die Luft war einfach zu trocken.

Und während sich Segelflieger im gesamten Norden durch den blauen Himmel kämpften, konnte der Süden aus dem Vollen schöpfen. Zwei Tage mit guten Segelflugbedingungen sorgten dort für einen perfekten Ligaauftakt. Und so sicherte sich das SFZ Königsdorf mit 342,9 Geschwindigkeitspunkten den ersten Rundensieg der Ligasaison 2022. Platz zwei ging mit deutlichem Abstand an die SFG Giulini/Ludwigshafen mit 304,2 Geschwindigkeitspunkten, mit 300,9 Geschwindigkeitspunkten holt der SFV Bad Wörishofen Platz drei.

Der LSV Rinteln erreicht mit 235 Geschwindigkeitspunkten einen guten zehnten Platz. Bernd Goretzki, das Team Reinhard Schramme/Rolf Bödeker im Doppelsitzer und Wilhelm Wielage holten die ersten11 Punke für die Gesamtwertung. Knapp die Wertung verfehlt haben Bernd Konitz, Christine Grote, Ulrich Kaiser sowie das Doppelsitzerteam Michael Sasse und Eckhard Anderten. „Wir sind zufrieden mit der ersten Runde, da war einfach nicht mehr drin. Alle die mitgemacht haben waren sehr motiviert und es hat wieder richtig Spaß gemacht“, resümiert Ulrich Kaiser die erste Runde. In den noch kommenden 18 Runden bis zum Finale am 20./21. August wird sich der amtierende Deutsche Meister aber noch steigern müssen.

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