NUR DER MTV GROßENHEIDORN II MIT HEIMRECHT GEGEN LEHRTER SV II
FOTOS: ARCHIV
3. Liga Nord-West
TSG A-H Bielefeld - MTV Großenheidorn, Sonnabend, 19.30 Uhr. Die Seeprovinzler starten gegen Bielefeld den nächsten Anlauf um die ersten Auswärtspunkte zu holen. Eine Woche nach der tollen Leistung beim 36:37 gegen den Tabellenzweiten VfL Gummersbach II soll diese nun in das Spiel gegen Bielefeld mitgenommen werden. Gummersbach stand am Rand einer Niederlage, der Mitaufsteiger Bielefeld soll über diesen Rand hinauskommen. „Wir entwickeln uns vorwärts“, konstatierte MTV-Coach Stephan Lux. Das betrifft auch das mittlerweile immer besser werdende Tempo im Spiel der Seeprovinzler. Nur die Phasen, in denen der MTV allzu leicht Führungen aus der Hand gibt, stören. „Das sollten wir uns mal abgewöhnen“, so Lux, der gegen den finanziell wesentlich besser ausgestatteten Mitaufsteiger ein 50:50-Spiel erwartet. Da sei in jedem Fall was drin, eine neutrale Schiedsrichterleistung auch schön.
Oberliga Frauen

MTV Rohrsen - HSG Schaumburg Nord, Sonnabend, 17 Uhr. Vor einer Woche feierte die HSG beim 25:20 über den MTV VJ Peine den ersten Saisonsieg. Darauf wurde lange hingearbeitet, mit nie nachlassender Motivation. Jetzt soll dieser Erfolg beim starken Aufsteiger Rohrsen den nötigen Rückenwind für ein Nachlegen bei den Punkten sorgen. „Es erwartet uns ein schweres Spiel, wenn wir unsere Form beibehalten eine lösbare Aufgabe“, meint Coach Christian Koop. Rohrsen spielt schnell, die Stärken liegen am Kreis mit dem linken und rechten Rückraum. „Nicht der typische Aufsteiger“, so Koop. Personell stellt sich die Lage schwierig dar, einige Spielerinnen sind noch angeschlagen.
Oberliga Männer
TV Bissendorf-Holte - HSG Schaumburg Nord, Sonntag, 17 Uhr.
Und wieder ein schwerer Brocken, die Gastgeber belegen nach dem MTV Vorsfelde den zweiten Platz. Nach den Minuspunkten sind die eigentlich Tabellenführer. „Das schwerste Auswärtsspiel der Saison“, sagt HSG-Coach Florian Marotzke. Auch am vergangenen Wochenende war ein scheinbar übermächtiger Gegner die zu lösende Aufgabe. Und die gelang, der HSG gelang beim 26:25 eine Riesenüberraschung. Die Gastgeber dürften sich das Spiel per Video genau angeschaut haben und nicht zu Nachlässigkeiten neigen, im Gegenteil. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht unter die Räder kommen“, meint Marotzke.Landesliga
MTV Großenheidorn II - Lehrter SV II, Sonnabend, 19.30 Uhr. Für die Seeprovinzler geht es im Spiel gegen den Tabellendritten schon um einiges. Fünf Minuspunkte trennen den Tabellensechsten von den Gästen. Bei 8:8-Punkten steht zunächst das Erreichen eines positiven Punktekontos als Ziel auf der Agenda, dann geht es auch um den Anschluss an das obere Tabellendrittel. Personell muss Coach Rene Schröpfer umbauen. Bis zum Jahresende wird Thorben Buhre in der Ersten aushelfen, durch das zeitgleiche Spiel der Ersten in Bielefeld wird auch Jonas Pohl fehlen. „Ich werde ein bisschen basteln müssen“, sagt Schröpfer. Die A-Junioren stehen zur Verfügung. Einfach wird es nicht, Lehrte spielt bis jetzt eine starke Saison.

HSG Langenhagen - HSG Schaumburg Nord II, Sonnabend, 19 Uhr. Beim Tabellensiebten Langenhagen will die HSG den zweiten Tabellenplatz verteidigen. Langenhagen spielt eine gemischte Saison mit teils sehr unterschiedlichen Ergebnissen. „Eine Mannschaft, die wir auf keinen Fall unterschätzen wollen und dürfen. Es ist ein Spiel ohne Harz, ein kritischer Punkt für uns“, sagt Coach Robin Thiele. Paul Behrens fehlt verletzt, Tim Deseniß und Finn Grabowski sind noch nicht einsatzbereit, hinter Nico Hermann steht noch ein Fragezeichen. Dennoch bietet die HSG einen starken Kader auf. „Wir freuen uns auf das Spiel und zwei Punkte“, so Thiele.
Regionsoberliga Frauen:
HSG Wacker Osterwald II - HSG Schaumburg Nord II, Sonnabend 15.30 Uhr. Für die HSG steht ein Schicksalsspiel auf der Agenda. Die Gastgeberinnen belegen punktlos den zwölften und letzten Tabellenplatz. Zwei Punkte besser steht die HSG auf Rang elf. Hier zählt nur ein Sieg, nichts anderes. Coach Giovanni Di Noto muss wieder improvisieren, wird mit acht Feldspielerinnen und einer Torfrau antreten. „Ich versuche zu zaubern“, meint der Coach. Gegen die zweitschwächste Abwehr der Liga muss die HSG ihre Angriffsbilanz verbessern, mit Konsequenz und allem was drin ist abschließen. In diesem Spiel zählen nur die Punkte, spielerische Höhepunkte sind nicht zu erwarten. Der Wille entscheidet, nichts anderes.