MTV GROßENHEIDORN STELLT ZWEI NEUZUGÄNGE VOR - VFL STADTHAGEN WILL WEITER RICHTUNG LANDESLIGA MARSCHIEREN
Handball. Am Sonnabend, 21. Mai schlägt für den Handball-Oberligisten HSG Schaumburg möglicherweise die Stunde der Wahrheit. Ab 18 Uhr geht es gegen die HSG Plesse-Hardenberg, es geht um den Klassenerhalt. Die HSG hat noch fünf Spiele vor sich, nach dem Plesse-Spiel geht es dreimal auswärts zur TSV Burgdorf III, Lehrter SV, TV Jahn Duderstadt, bevor am 11. Juni das letzte Saisonspiel in der Radbach-Arena gegen den VfB Fallersleben steigt. Kein leichtes Restprogramm, da sind zwar Überraschungen möglich, aber auch vier Niederlagen. Plesse hat noch drei Spiele, steht auf Rang zehn mit 17:29-Punkten, die HSG auf Rang elf mit 15:27-Punkten. Rang elf bedeutet sicher den Klassenerhalt, dahinter steht die SG Börde Handball mit 15:21-Punkten auf Rang zwölf, die HF Helmstedt-Büddenstedt mit 11:33-Punkten auf Rang 13, den letzten Platz belegt der als Absteiger feststehende HV Barsinghausen.
Die Tabelle verwirrt aufgrund der Nachholspiele, eines steht fest: Nur ein Sieg kann die HSG möglicherweise vor dem Abstieg bewahren, in der Tabelle an Plesse vorbeibringen. „Egal, wie und wo, wir müssen das gewinnen“, weiß Coach Saulius Tonkunas. Plesse gewann vor zwei Tagen 37:21 gegen den TV Jahn Duderstadt, wird also mit viel Rückenwind antreten. Auf handballerische Feinkost wird niemand hoffen, hier wird der Kampf, und vor allem der in der Abwehr im Vordergrund stehen. Vorn wenig Fehler machen, ruhig und konzentriert spielen versteht sich, aber die Abwehr muss kämpfen, den Angreifern Schmerzen bereiten, und viel arbeiten. Nur so scheint ein Heimsieg möglich.
Der MTV Großenheidorn empfängt ab 19.30 Uhr den TV Jahn Duderstadt. Die Seeprovinzler stellten unter der Woche zwei Neuzugänge vor: Von der TSV Burgdorf III kommt Torhüter Felix Wernlein, Torsten Lippert wechselt vom HV Barsinghausen in die Seeprovinz. „Er kann eine Mannschaft führen“, beschreibt Coach Stephan Lux den Neuzugang. Lippert kann im Innenblock verteidigen und stellte eine Alternative am Kreis dar. Mit Niklas Hermann verliert der MTV zunächst Niklas Hermann, der nach sieben Jahren beim MTV eine Handballpause einlegen wird. „Die Entscheidung, mindestens zu pausieren, ist mir schwergefallen. Es hat Spaß gemacht für Heidorn zu spielen“, betont Hermann. Er bedaure den Schritt, so Lux, aber man müsse das respektieren.

Niklas Hermann
Das Heimspiel gegen Duderstadt läutet eine englische Woche ein, an deren Ende schon in einer Woche das letzte Spiel der laufenden Saison steht. Nach dem schlimmen 23:35 beim VfB Fallersleben hat der Tabellenzweite besondere Aufgaben. „Für uns geht es darum, die Saison irgendwie zu Ende zu bringen. Wir haben was gutzumachen“, sagt Lux. Das bedeute eine Steigerung um 200 Prozent, so der Coach. Im einzelnen heißt das mehr Biss, mehr Zug zum Tor und bessere Abschlüsse.
Aufstiegsrunde zur Landesliga
Am Sonntag, 23. Mai geht es für den VfL Stadthagen weiter in der Aufstiegsrunde zur Landesliga. In der Kreissporthalle Stadthagen stellt sich dann die SG Börde Handball II. Die Gäste sind mit 0:6-Punkten Tabellenletzter, nach Lage der Dinge eine Pflichtaufgabe für die Kreisstädter. Es scheint auch eine gute Gelegenheit, die bittere 19:22-Heimniederlage gegen die HF Aerzen zu verarbeiten. Der VfL wird auf seine mannschaftliche Stärke setzen, um einen wichtigen Schritt in Richtung Aufstieg zu machen.