HSG SCHAUMBURG NORD MUSS LIEFERN
Handball. In der Handball-Oberliga Niedersachsen muss Saulius Tonkunas viel reisen. Zunächst am Sonnabend mit den Frauen der HSG Schaumburg Nord zum SC Germania List, am Sonntag dann mit den Männern zu den HF Helmstedt-Büddenstedt. Und in beiden Spielen muss die HSG im Abstiegskampf liefern. Beim MTV Großenheidorn steht eine längere Anfahrt an, es geht zum TV Stadtoldendorf.
Oberliga Männer
HF Helmstedt-Büddenstedt - HSG Schaumburg Nord, Sonntag, 15 Uhr. Ein Spiel aus dem Bereich „Abstiegskampf pur“, wenn der Tabellenzwölfte den Tabellenelften zu Gast hat. Beide Mannschaften weisen 4:12-Punkte auf. Der Druck liegt bei der HSG, die vor zwei Wochen durch den Heimsieg über den MTV Vorsfelde eine echte Überraschung schaffte. Der Erfolg gegen den damals Tabellendritten verliert aber seinen Wert, wenn gegen einen direkten Konkurrenten nichts herausspringt. Ähnliches gilt im übrigen auch für die Begegnung in einer Woche gegen den nächsten direkten Konkurrenten TV Stadtoldendorf. „Das ist ein Vier-Punkte-Spiel für mich“, sagt Coach Saulius Tonkunas. Er warnt davor, sich von der 20:32-Niederlage der Gastgeber vor einer Woche gegen Stadtoldendorf täuschen zu lassen. Helmstedt kämpft mit personellen Problemen. „Egal wer da aufläuft, wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren“, so der Coach. In der Abwehr sicher stehen, auf den Punkt da sein lautet das Motto für dieses Spiel.
TV Stadtoldendorf - MTV Großenheidorn, Sonntag, 17 Uhr. Ohne seinen erkrankten Coach Stephan Lux reist der Tabellenzweite zum Tabellenzehnten. Cotrainer Maik Hoffmann wird die Verantwortung auf der Bank übernehmen. Auch nach einem spielfreien Wochenende hat sich bei den Ausfällen der Seeprovinzler nichts geändert. Allerdings hat der MTV das bislang gut verkraftet, will das auch in Stadtoldendorf tun. „Wenn wir normal Handball spielen gewinnen wir da“, sagt der Coach. Die Gastgeber haben eine mit erfahrenen Spielern besetzte Mannschaft, unter denen Tony Zarev und Milan Vuckovic herausragen. Ein unangenehmer, mit groß gewachsenen und schweren Spielern besetzter Gegner. Da herrscht schon die Spannung, wie sich der MTV damit auseinandersetzt. Es wird sicher die Konzentration auf das eigene Spiel im Vordergrund stehen, dazu die Absicht, den Gegner zu Fehlern zu zwingen und diese in schnelle und einfache Tore umzusetzen.
Oberliga Frauen
SC Germania List - HSG Schaumburg Nord, Sonnabend, 19 Uhr. Im dritten Auswärtsspiel in Folge trifft die HSG nach zwei Gegnern aus der oberen Tabellenhälfte auf eine Mannschaft, die nur einen Punkt schlechter steht. „Ein brisantes Spiel für uns und List“, meint Coach Saulius Tonkunas. Die Kontrahenten kennen sich und wissen um den Charakter vom Abstiegskampf, den Druck, der auf beiden liegt. „Wir sind heiß auf das Spiel, dürfen aber den Kopf nicht vergessen“, sagt Tonkunas. Der Umgang mit dem gewinnen müssen wird entscheidend sein. Es gewinne der, welcher als erstes das „muss“ zur Seite stelle. Die Niederlage am vergangenen Wochenende beim TV Oyten II wurde abgehakt, Tonkunas stellte bei der Mannschaft eine sehr hohe Motivation fest. Die wird es brauchen, vor allem im Angriff, gerade bei der Konsequenz in den Abschlüssen. Es werden 60 aufregende Minuten, der absolute Wille zum Erfolg wird dabei den Unterschied ausmachen.
Weiter spielen:
Landesliga Männer
HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf - MTV Großenheidorn II, Sonnabend, 19 Uhr
Landesliga Frauen
Hannoverscher SC II - MTV Großenheidorn, Sonntag, 13.05 Uhr
Mellendorfer TV - MTV Auhagen, Sonntag, 16 Uhr
Regionsoberliga Männer
MTV Großenheidorn III - HSG Herrenhausen/Stöcken II, Sonnabend, 19 Uhr