Oberliga - Landesliga

Oberliga Niedersachsen Männer

MTV Großenheidorn - HSG Schaumburg Nord. Sa., 19.30 Uhr. Zur „Mutter aller Derbys“ erwartet der MTV Großenheidorn eine volle Halle. Die Wunstorfer Aue-Halle soll zur „Meerfestung“ werden, die Versuche der HSG Schaumburg Nord zur Eroberung abgewehrt werden. Sonst geht es zu wie immer im Vorfeld dieses Derbys, die Spannung steigt und die Vorhersage des Siegers bleibt ein Glücksspiel. Einen Favoriten gibt es nicht, Tagesform und Schiedsrichter werden eine Rolle spielen, dann die Fehlerquote.

Ein Jahr hatte das Derby nach dem Aufstieg der Seeprovinzler in die 3. Liga Pause, aber die Vergangenheit steht noch im Raum. Da war doch was, ja, das letzte Derby in der Waltringhäuser Sporthalle, als es für beide um den Aufstieg ging. Damals nahmen die Seeprovinzler die HSG mit 35:23 auseinander. „Wir haben diese Niederlage nicht vergessen“, sagt HSG-Coach Sebastian Reichardt, da steht der Wille zur Revanche im Raum. Damit rechnen auch die Gastgeber, die nach den Spielen gegen HV Barsinghausen und HSG Nienburg das dritte Derby in eigener Halle haben.

„Ein Derby ist wieder was anderes, da kann alles passieren“, meint MTV-Teammanager Thomas Zumbrock und rechnet mit einem engen Spiel. Die Mannschaften kennen sich, wissen um die Stärken und Schwächen des Gegners. Beide eint ein nicht optimaler Start in die Saison, auch das wird eine Rolle spielen und eine eigene Konstellation erzeugen. „Es hat einen eigenen Charakter“, meint Reichardt. Auf der anderen Seite erwartet Zumbrock, nicht zuletzt wegen des spielfreien Wochenendes für die HSG, einen bestens vorbereiteten und eingestellten Gegner.

Frauen Oberliga Niedersachsen

HSG Schaumburg Nord - SV Altencelle. Sa., 16 Uhr. In der Waltringhäuser Sporthalle wartet klassischer Abstiegskampf auf die Zuschauer. Die Gastgeberinnen starteten mit vier Niederlagen in Folge und aktuell Platz 13 in die Saison, der SV Altencelle steht mit 2:6-Punkten nur unwesentlich besser auf Rang elf. Altencelle weist ein ähnliches Torverhältnis wie die Gastgeberinnen auf, hat allerdings mit 65 Toren aus vier Spielen noch weniger Treffer erzielt als die HSG mit 95 Toren. Es kann von einem Treffen auf Augenhöhe ausgegangen werden, Abstiegskampf zu einem frühen Zeitpunkt in der Saison. „Es war vor der Saison klar, dass es hart wird“, sagt HSG-Coach Nenad Pancic.

Langsam werde es Zeit, Punkte einzufahren, so Pancic. Bei Altencelle erwartet er ein gutes gebundenes Spiel mit zwei starken Spielerinnen im Rückraum. Da muss der Spielaufbau früh unterbunden oder zumindest nachhaltig gestört werden, die HSG-Abwehr wird im Fokus stehen. Noch mehr allerdings der Angriff, die HSG benötigt zuviele Abschlüsse um zum Torerfolg zu kommen. Die Chancenverwertung muss signifikant besser werden, die Abschlüsse konzentrierter. „Das gilt für uns vor allem in der zweiten Halbzeit, da dürfen wir auch mal mehr verwerten“, erklärt Pancic. Es fehlt an der nötigen Sicherheit, ein Erfolg wird langsam nötig, um der Mannschaft das Selbstvertrauen zu geben.

Landesliga Männer

HSG Schaumburg Nord II - Sportfreunde Söhre II. So., 17 Uhr. Ein Duell von Tabellennachbarn erwartet die Fans, wenn die HSG-Reserve die Sportfreunde aus Söhre zu Gast hat. Auf Platz sieben positioniert hat die HSG gegenüber Söhre auf Rang acht ein Spiel weniger absolviert. Diese Situation bietet eine gute Gelegenheit, durch einen Heimsieg die Platzierung im Mittelfeld zu festigen. Einen Favoriten gibt es für das Spiel nicht, HSG-Coach Sebastian Pook erwartet die Tagesform als ein ausschlaggebendes Element in diesem Spiel. „Das ist unser Spiegelbild, sie haben ähnliche Anlagen“, erklärt Pook. Ein Heimsieg kann einen vorläufigen Zielpunkt von Pook markieren, der sich für einen guten Start vier Punkte aus den ersten fünf Spielen wünschte. Gelingt der Sieg, sind es sogar fünf Punkte.

TuS Vinnhorst II - MTV Großenheidorn II. Sa., 19.45 Uhr. Beim Tabellendreizehnten Vinnhorst wartet auf die Seeprovinzler eine Pflichtaufgabe, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Gastgeber weisen 1:7-Punkte auf, die Gäste 3:5 - nach eigenem Verständnis zu wenig. Der Saisonstart war nicht wirklich erfolgreich, da gibt es vor allem in der Art des Auftretens noch viel Luft nach oben. Somit haben die Gäste keinen Grund zu irgendwelchen Überheblichkeiten, ganz im Gegenteil. Es braucht die richtige Einstellung zu Spiel und Gegner, um die Punkte mitzunehmen - ein Sieg muss her, alles andere darf nicht passieren. „Wir wollen endlich als Team richtig in die Saison kommen, das geht nur mit der richtigen Einstellung“, bringt es Coach Maik Hoffmann auf den Punkt.

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