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Regionsoberliga Männer

VfL Stadthagen - TSV Neustadt 38:26 (18:10). Für die Gastgeber war es der dritte Erfolg in Serie, zwei weitere wichtige Punkte für den Klassenerhalt blieben in der Kreisstadt. Gäste-Coach Michael Evers hatte vor Spielbeginn dunkle Ahnungen, mit nur acht Spielern hatte Neustadt die Fahrt nach Stadthagen angetreten. Auf Seiten der Gastgeber war von Beginn an der Wille zum Erfolg zu sehen, Neustadt hielt da nicht lange ernsthaft dagegen. Allerdings dauerte es einige Zeit, ehe sich der Wille Bahn brach und auch zahlenmäßig zu sehen war.

In der Anfangsphase verschossen die Gastgeber fünf hundertprozentige Chancen. Weil der VfL in der Abwehr trotz eines hervorragenden Steffen Bruns im Tor hier und da noch genügend Lücken ließ und Neustadt bis zum 10:10 (19.) im Spiel blieb. Erst dann setzte sich der Kampfeswille und Einsatz der Gastgeber durch, Neustadt erzielte elf Minuten lang kein Tor, der VfL ging mit einem vorentscheidenden 18:10 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel erlebten die Gastgeber keinen Einbruch, führten 23:15 (41.) und 26:16 (44.). Neustadt gab sich zunehmend auf und musste nach 60 Minuten den hochverdienten Sieg der Stadthäger anerkennen.


VfL Stadthagen: Bruns, Tadge 4, Hävemeier 3, Baumgarten 6, Pöppel 3, Bohnhorst 6, Krückeberg 7, Schulze 1/1, Leinert 5, Knopf 1, Aschenbrenner, Frenzel 2.


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Garbsener SC - HV Barsinghausen II 28:23 (14:8). „Eine verdiente Niederlage“, erklärte Coach Dennis Schulze. Die Gäste gingen ohne richtige Einstellung in die Partie, die Abwehr spielte in der ersten Halbzeit eine katastrophale Leistung ab. „28 Gegentore sind viel zuviel, das darf uns nicht passieren“, sagte Schulze, der schon nach fünf Minuten eine Auszeit nahm um das Schlimmste zu verhindern. Ab der 40. Minute kamen die Gäste besser in die Partie, hielten die Niederlage mit ihrer guten Moral in Grenzen. „Das war ein Warnschuss vielleicht zur richtigen Zeit, wenn man den Blick zu weit in die Ferne schweifen lässt läuft man Gefahr, über seine eigenen Füße zu stolpern“, so Schulze. Das sei heute der Fall gewesen.


HV Barsinghausen II: Koblitz, Hofmann 1, Ristenpart 1, Göhmann, Höger, Köhne 2, Löffler 1, Alten 2/1, Harre, Teesink 4/2, Schulze 4, Moritz 8.


TuS Empelde - HSG Schaumburg Nord II 31:27 (14:14). „Es war echt kein gutes Spiel von uns“, erklärte Coach Sebastian Pook ernüchtert. Zwar hatte der Coach mit Punktverlusten bei Auswärtsspielen gerechnet, nicht aber so früh im Jahr. Durch die Pleite zog der Tabellenzweite HSG Exten-Rinteln nach Minuspunkten mit dem Tabellenführer gleich. In einem ziemlich zerfahrenen Spiel setzte Empelde auf eine robuste Spielweise, die sich in fünf Strafzeiten und einer direkten roten Karte für Thibaut Voigt (45.) niederschlug.

Die Gastgeber waren in ihren Aktionen galliger, „sie wollten es mehr als wir“, räumte Pook ein. Vor allem Peter Gehrke bekam die HSG-Reserve nicht in den Griff. Gehrke erzielte acht Tore. Nach dem Seitenwechsel entschied sich das Spiel gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit. Vom 14:14 gerieten die Gäste 17:21 (40.) in Rückstand, lagen dann sogar 19:25 (47.) hinten und kamen nicht mehr entscheidend an die Gastgeber heran. „Wir haben es nicht geschafft uns in den eins-zu-eins-Situationen durchzusetzen und in die Tiefe zu gehen“, resümierte Pook das Spiel.


HSG Schaumburg Nord II: Blomberg, Stiller 1, Menzel, Meyer 2, Hermann, C. Kleine 11/7, Wille, Meier 2, Philipps 1, Deseniß, Dargel 5, Grimme 1, Fischer, Schulz 4.


MTV Großenheidorn III - HSG Deister Süntel 22:26 (10:12). Ohne Dirk Porwit, Dennis Meuter, Tobias Birth, Tillmann Neuenfeld und Victor Bredthauer fehlte den Gastgebern der komplette Rückraum. Damit blieben den Seeprovinzlern keine echten Alternativen, im Rückraum versuchten Marcus Nülle und Jan-Niklas Thisius die Ausfälle zu kompensieren. Das gelang erstaunlich gut, die Seeprovinzler waren immer an Gegner dran. Allerdings leisteten sich die Gastgeber gegen einen starken Gegner in der ersten Halbzeit 18 technische Fehler. „Damit gewinnst du kein Spiel“, sagte Bastian Büsselberg, der den verhinderten Coach Patrick Robock vertrat. In der zweiten Halbzeit glichen die Gastgeber beim 17:17 (45.) aus, Thisius traf zweimal zum 19:17 (47.). In der Schlussphase zollten die Gastgeber dann der personellen Lage Tribut. „Springe hat verdient gewonnen, aber wir sind unter diesen Voraussetzungen mit dem Kader zufrieden“, sagte Büsselberg.


MTV Großenheidorn III: Schwarz, J. Thisius 6/1, Fehlig, M. Thisius, Liecker, Limprecht 1, Gümmer, Rümenapp 5/2, Nülle 3, Appel 2, Epifanio, Ehlerding, Schulz 1, Lebek 4.




Regionsoberliga Frauen


MTV Großenheidorn III - HSG Nienburg II 28:35 (13:16). „Wir haben ein gutes Spiel gemacht“, sagte Coach Gerd Müller. Als einziges Manko seiner Mannschaft fand der Coach eine zu schlechte Chancenverwertung gegen einen Gegner, der sich als homogene und spielstarke Mannschaft vorstellte. Das müsse dann auch mal anerkannt werden. In den Reihen der Nienburger stand mit der A-Juniorin Yvonne Hasenbeck die herausragende Spielerin. Hasenbeck spielte rund 25 Minuten, erzielte in der Zeit zwölf Tore. „Das konnten wir nicht verteidigen“, meinte Müller, der aus seiner Mannschaft die Angriffsleistung von Merle Rutetzki heraushob. Rutetzki erzielte neun Tore.


MtV Großenheidorn II: Kühl 1, El-Kaakour 5, Biester 6/2, Kracht 1, Ohlrogge, L. Schwinn, Giesecke, Rutetzki 9, Geiger 6/1, Langenstein.


HSG Schaumburg Nord II - TV Hannover-Badenstedt III 24:29 (11:13). Kämpferisch war den Gastgeberinnen keine Vorwurf zu machen. Allerdings machte die HSG über die gesamte Spielzeit hinweg zuviele Fehler, traf zu selten aus dem Rückraum. Einfache Tore waren Fehlanzeige, die Vorentscheidung war beim 14:19 (42.) nach einem schwachen Start in die zweite Hälfte gefallen.


HSG Schaumburg Nord II: Rentel, Kagel, Reese 6, Engel 1, Oltrogge, Schmidt 1, Wahler 1, Menzel 6/5, Bock, Lauersdorf 3, Hinze 1, Hungerland 4, Teuber, Bade 1.

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