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VFL STADTHAGEN VERPASST SCHRITT IN RICHTUNG LANDESLIGA

Stadthagen. In der Aufstiegsrunde zur Handball-Landesliga hat der VfL Stadthagen einen herben Rückschlag eingesteckt. Gegen die HF Aerzen setzte es im dritten Spiel die erste Niederlage, der VfL unterlag in eigener Halle 19:22 (10:12). Neben den Handballfreunden aus Aerzen sah sich der VfL zwei weiteren Gegnern gegenüber. Zunächst die Schiedsrichter, die sehr einseitig pfiffen, stand die Entscheidung fünfzig zu fünfzig fiel sie so gut wie immer zugunsten der Gäste aus. Dazu kam ein Verhältnis von elf Siebenmetern für Aerzen, aber nur vier für den VfL. Auch bei den Zeitstrafen sah es ähnlich aus, sieben für den VfL, zwei für Aerzen. Alles in allem Beleg für eine sehr einseitige Linie, Heimschiedsrichter waren es nicht.


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Dann war da noch der VfL selbst, denn die Gastgeber wirkten von Beginn an irgendwie unentschlossen. 2:6 (11.) lag der VfL hinten, da hatten die Unparteiischen noch gar nicht eingegriffen. Vielmehr war es eine mehr als schlechte Chancenverwertung, da waren ziemlich „unglückliche“ Abschlüsse zu sehen. Über die gesamten 60 Minuten hinweg verschoss und verstolperte der VfL mehr als 20 hundertprozentige Chancen. Tempogegenstöße, frei von außen - Mindaugas Meskauskas schaffte zwei in einer Minute - oder aus dem Rückraum, da war alles dabei. Dieses Spiel wird sicher noch Redebedarf hervorrufen, auch wenn Coach Giovanni Di Noto nach der Schlusssirene ziemlich ratlos war.

Das Spiel selbst sah zwei Mannschaften auf Augenhöhe, Aerzen war nicht der gefährliche Gegner. Bedingt durch die schlechte Chancenverwertung war der VfL immer ein, zwei Tore hinten dran. 7:8 (17.), 12:14 (38.), 16:17 (46.), der VfL hatte immer die Chance, selbst in Führung zu gehen. Beim 16:17 und 17:19 (51.) wackelte Aerzen, jetzt allerdings war die Stimmung schon aufgeheizt. Immer wieder ruppige Abwehraktionen der Gäste, zu selten bestraft, der VfL haderte mit den Schiedsrichtern. Und mit sich selbst, was der Chancenverwertung nicht zuträglich war. Auch die VfL-Bank mischte sich ein, was schließlich zu einer Zeitstrafe gegen die Bank führte. Diese Niederlage war vermeidbar, auch und trotz der Schiedsrichter. Denn am verwerten der vielen Großchancen wurde der VfL nicht gehindert.

VfL Stadthagen: Bruns, Jurys 4, Spitmann 3, Baumgarten 1, Sabisch, Tadge, Schulze, Leinert 3/1, Böhlke 1, Tonkunas 5/2, Täufert, Söhlke, Meskauskas 2.

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