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HSG SCHAUMBURG NORD MIT ZU HOHER FEHLERQUOTE

Waltringhausen. Die Niederlage als solche war einkalkuliert: In der Frauenhandball-Oberliga unterlag die HSG Schaumburg Nord dem ungeschlagenen Tabellenführer MTV Rosdorf 21:30 (12:17). Es war die fünfte Niederlage in Folge im noch jungen 2025, die Art und Weise ihres Zustandekommens hinterließ nichts als Enttäuschung. Das Spiel lief auf niedrigem Niveau, denn auch der Ligaprimus präsentierte sich teils völlig von der Rolle. Schon im Vorfeld hatte HSG-Coach Christian Koop darauf hingewiesen, dass es nicht auf das Ergebnis, sondern die Art und Weise ankäme. „Aufgrund der vielen technischen Fehler, die wir heute wieder gemacht haben, war das kein gutes Spiel von uns“, erklärte Koop. Die Rollen seien zwar klar verteilt gewesen, aber: „Wer weiß was passiert, wenn wir mal nur die Hälfte der Fehler machen.“


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Dabei verlief die erste Halbzeit 25 Minuten lang, zumindest von den Zahlen her gesehen, gar nicht schlecht. Über das gesamte Spiel hinweg verteidigte die HSG immer dann einigermaßen, wenn Rosdorf nicht über Tempo sondern aus dem gebundenen Spiel heraus angriff. So ging es über 8:8 (10.) zum 10:11 (22.). In den folgenden Minuten kam es zur Vorentscheidung. Wieder leichte Fehler, leichte Ballverluste durch haarsträubende Fehlpässe - die HSG ermöglichte Rosdorf mit Tempo anzugreifen. Drei Minuten dauerte es, dann lag die HSG 11:14 (25.) hinten, zur Pause stand es 12:17. In Hälfte zwei dauerte es elf Minuten, ehe die HSG zum 13:20 (41.) traf. Das Spiel besserte sich nicht, beide Mannschaften behielten ihre Fehlerquote bei. Bei der HSG sorgte Torfrau Melanie Träge mit einigen guten Paraden für mehr Sicherheit in der Abwehr. „Das Ergebnis hielt sich im Rahmen, aber gut war es nicht. Wir müssen ganz dringend die Fehler abstellen“, so Koop.

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