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ERSTER AUSWÄRTSSIEG FÜR HSG - OBERLIGA FRAUEN: VFL WOLFSBURG - HSG SCHAUMBURG NORD 31:20 (10:8)

Duderstadt. Die Fahrt hat sich gelohnt: Der Handball-Oberligist HSG Schaumburg Nord gewann beim TV Jahn Duderstadt 27:26 (17:16) und feierte den ersten Auswärtssieg der laufenden Saison. „Das war spannender, als es in den ersten zehn Minuten aussah“, sagte Cotrainer Robin Thiele, der den privat verhinderten Coach Florian Marotzke vertrat. Der in den Anfangsminuten stark aufspielende Haakon Wiebe erzielte das 7:4 (11.) in einem insgesamt sehr körperlichen Spiel. „Wir haben uns nichts geschenkt“, meinte Thiele. Die HSG ging mit einer 17:16-Führung in die Pause, auch weil Philipp Reinsch mit einem 40-Meter-Sprint den Ausgleich verhinderte, Reinsch ragte mit acht Toren heraus. Überragend spielte jedoch ein anderer: HSG-Keeper Daniel Hoffmann hatte 18 Paraden mit anschließendem Ballgewinn. „Das war heute sein bestes Saisonspiel“, sagte Thiele. Das Spiel blieb intensiv, Hoffmann in Höchstform, die HSG meist in Führung. In den Schlussminuten öffnete Duderstadt vor einer vollen Halle die Abwehr, aber Julian Schieb erzielte das 27:24 (59.), die Gastgeber schafften den Ausgleich nicht mehr. Die HSG feierte einen verdienten ersten Auswärtssieg.

HSG Schaumburg Nord: Brückner, Hinze, Markov 2, Klamm 2, Frädermann, Schieb 3, Ahrens, Hoffmann, Thieme 6/4, Rose 1/1, Flöricke, Wiebe 5, Reinsch 8.

Oberliga Frauen

VfL Wolfsburg - HSG Schaumburg Nord 31:20 (10:8). Ein paar Minuten oder auch Sekunden haben gereicht, um die HSG aus Konzept und Spielrhythmus zu bringen. „Es war wie zuletzt, 35, 40 Minuten sind wir ebenbürtig“, meinte Coach Christian Koop. So auch in Wolfsburg, wo es der HSG in der ersten Halbzeit gelang, dass Tempo des VfL zu unterbinden. Das 8:10 zur Pause machte Hoffnung für Halbzeit zwei, die hielt sich bis zum 11:12 (36.). Dann ging eine Überzahl 0:2 verloren, es folgten Fehler und weitere zwei Gegentore in 30 Sekunden, beim 13:18 (43.) waren es fünf, beim 14:23 (51.) schon neun Tore. „Davon haben wir uns nicht erholt“, so Koop, der seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen mochte. Auch eine nicht vorhandene Linie der Unparteiischen sei nicht entscheidend gewesen.

HSG Schaumburg Nord: Occhipinti 2, Schindler 1, Grabisch 1, Neuendorf 6, Rentel, Baba 3/1, Wille 1, Boehk, Adenaw, Skibba 2, Meier 2, Böhlke 2.

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