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MTV GROßENHEIDORN KÄMPFT UND SCHEITERT AM ERFAHRENEREN GEGNER

FOTOS 2. GALERIE: THOMAS DZIONY

Großenheidorn. Es war das vorentscheidende Spiel um die niedersächsische Meisterschaft, als der MTV Großenheidorn als Tabellenführer den punktgleichen Tabellenzweiten Handball Hannover- Burgwedel empfing. Nach 60 Minuten brach sich überschäumender Jubel bei Burgwedel Bahn, der 37:34 (15:13)-Sieg gegen Großenheidorn stieß bei noch drei ausstehenden Spielen die Tür zur Meisterschaft und dem Aufstieg in die 3. Liga weit auf. Die Kulisse war dem Spiel entsprechend, schon gut 90 Minuten vor dem Anwurf war die Halle gut gefüllt, auch draußen herrschte reges Treiben. Offiziell waren 420 Fans in der Halle, auch Burgwedel hatte einen starken lautstarken Anhang mitgebracht.


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Die Gastgeber begannen nervös, Burgwedel nutzte die Fehler im Angriff effizient aus. Erst nach acht Minuten erzielten die Seeprovinzler beim 1:4 ihren ersten Treffer. Da war klar, wie schwer ein Heimsieg werden würde, Einstellung und Moral dazu waren jeden vorhanden. Doch der misslungene Start in das Spiel stellte eine hohe Last dar, es dauerte einige Zeit, ehe diese abgeschüttelt wurde. Immer wieder kamen die Gastgeber heran, standen kurz vor einer Wende. So wie in Hälfte zwei, als der MTV das 17:18 erzielte. Zwei Fehler und 30 Sekunden später stand es 17:20 (38.). Burgwedel warf nicht nur ebenfalls viel Kampf in das Spiel, am ehesten noch in einer harten Abwehr zu sehen, sondern auch seine Erfahrung. Dazu hatten die Gäste mit Lennart Koch auf der rechten Außenbahn einen Spieler, den der MTV nie in den Griff bekam. Koch erzielte mit einer herausragenden Leistung zehn Tore für Burgwedel.


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Eine bei Burgwedel beliebte taktische Variante stellte den MTV vor Probleme. „Wir haben den siebten Feldspieler nicht verteidigt bekommen. In vielen Situationen nicht das Quäntchen Glück was man dann mal braucht“, erklärte Coach Stefan Lux mit Blick auf verpasste Abpraller, Schritteentscheidungen, in der Summe sei die Niederlage mit drei Toren dann verdient. „Wir haben 34 Tore geworfen, haben es trotz akzeptabler Torhüterleistung sie nicht vom Tor ferngehalten. Wir haben viel versucht, sie haben alles gelöst, was wir ihnen hingestellt haben. Von daher gehen wir mal wieder traurig vom Feld, so ist das Leben“, sagte Lux. Der Mannschaft könne man keinen Vorwurf machen, sie hätte bis zum Ende alles versucht. Burgwedel brachte seine Stärken auf das Parkett, Großenheidorn nicht. Die Gäste mit ihrer Erfahrung blieben einfach ruhig und in den meisten Fällen auch unbeeindruckt.

MTV Großenheidorn: Bretz, Lippert, Pohl, Weiß 9/4, L. Ritter 1, Appel 5, Bausch 5, M. Ritter, Nolte 7, Cohrs, Wernlein, Hegyi, Wagner, Müller 4.

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