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OBERLIGA: HSG SCHAUMBURG NORD HÄLT ANSCHLUSS ANS MITTELFELD

Fotos: Archiv

Handball. Es war ein Wochenende voll mit Auswärtsspielen. Als Gewinner kehrten die Ober- und Landesliga-Männer der HSG Schaumburg Nord in die Heimat zurück. Die Oberliga-Frauen der HSG und vom MTV Großenheidorn verloren beide, wobei der MTV sich mal so richtig eine Klatsche einfing.

Oberliga-Männer

TSV Burgdorf III - HSG Schaumburg Nord 27:30 (14:15) Die HSG stemmte sich erfolgreich gegen ihre Personalprobleme. In Burgdorf erwies das auch Kreisläufer Mirko Thieme nicht einsetzbar war. In der ersten Halbzeit produzierte die HSG viele Fehler, leistete sich 14 Fehlwürfe. „Es war nicht schön“, meinte Coach Maxi Wölfel. 11:10 (23.), 13:13 (28.), der Spielverlauf war eng, die HSG blieb aber auf Augenhöhe. Daran änderte sich nach dem Seitenwechsel nichts, 21:21 (44.), 23:23 (48.), erst ab dem 24:23 (49.) gelang es der HSG, ihre Führung bis zum Schluss zu verteidigen. Herausragend dabei war die Leistung von Luca Fabrizio und Torhüter Daniel Hoffmann. „In Summe waren wir das cleverere Team“, sagte Wölfel.

HSG Schaumburg Nord: Hinze 1, Schulz 1, Kleine, Fabrizio 7, Schieb 4, Meyer 2, Hoffmann, Graafmann 8/2, Kastening, Thieme, Dohmeier, Rose 2, Flöricke 3, Reinsch 1.

Oberliga Frauen

Northeimer HC - HSG Schaumburg Nord 32:28 (15:13). „Ich weiß es nicht“, sagte HSG-Coach Saulius Tonkunas auf die Frage, woran es denn gelegen habe. Nur beim 13:13 (28.) war die HSG einmal gleichauf, lief ansonsten einem Rückstand nach. Dabei waren sie mehrfach am Gegner dran. Und jedes Mal in einer solchen Situation lief es plötzlich im Angriff nicht mehr, Northeim lief jeweils einige Tempogegenstöße und war wieder weg. Dazu bekam die HSG Jette Knoke nicht in den Griff, die für Northeim sieben Tore erzielte. Seine Mannschaft habe gekämpft und geackert, so der Coach, den immer noch eins stört: „Ich vermisse die Härte, wir sind zu lieb für Handball“.

HSG Schaumburg Nord: Occhipinti 1, Strothmann 5, Schindler 4, Rohrssen 2, Grabisch, Reese 3, Rentel, Baba 7/4, Riedel, Wille 1, Adenaw 1, Nguyen 4, Meier.

MTV Rosdorf - MTV Großenheidorn 43:26 (20:12). Es war ein rabenschwarzer Tag für die Seeprovinzlerinnen. „Ein Komplettausfall, es lief einfach gar nichts“, sagte Coach Björn Biester. Alle Versuche von draußen taktisch einzugreifen scheiterten. „Dann kriegst du eine fette Reibe, ich bin enttäuscht“, so Biester. Im Angriff traf der MTV mehrfach den Pfosten, ließ aber den Willen zum Durchbrechen der Nahtstellen vermissen. In der Folge holte der MTV nur einen Siebenmeter, Rosdorf deren sieben. Einzig Torfrau Kira Kloppenburg erreichte als „letzte Wand“ so etwas wie eine Normalform. Viel vermochte sie nicht auszurichten, dazu war die Abwehr vor ihr viel zu passiv. Eins hat das Spiel in jedem Fall hinterlassen: Redebedarf.

MTV Großenheidorn: Kloppenburg, N. Rindfleisch 2, Lodzig, Teßmann, Schröpfer, Baumgarten 3, M. Rindfleisch 6, N. Ohlrogge 1, Nagel 3, Hogrefe 5, Wille 2, Thiele 2/1, L. Ohlrogge 1, Bartels 1.

Landesliga

VfL Hameln II - HSG Schaumburg Nord II 31:34 (14:17). Es war ein wildes Spiel, so jedenfalls die Sicht von HSG-Coach Robin Thiele. Die Halle rutschig, „spiegelglatt“, dazu ein junges Schiedsrichtergespann ohne klare Linie, mit undurchsichtigen Entscheidungen auf beiden Seiten. In diesem Spiel brachte die Erfahrung der älteren Spieler die Entscheidung zugunsten der HSG. Michael Epifanio im Tor, Stephan Milenkovic mit neun Toren, Außen Florian Radebrecht mit sechs Tore als Aushilfe am Kreis. „Junge Spieler konnten wir nur zum Teil einsetzen, weil wir den Auswärtssieg mitnehmen wollten“, so Thiele. In der Schlussphase stand die HSG-Abwehr offensiver, nahm Antonio Galvagno (neun Tore) aus dem Spiel. „Das war der Unterschied, von Hameln kam nicht mehr viel“, sagte Thiele.

HSG Schaumburg Nord II: Schneider, Milenkovic 9/3. Tatge 2, Epifanio, Deseniß, Hermann 7/1, Perea Petrikas Andraczek 2, Önder 1, Schmidt 3, Harmening 2, Grabowski 1, Daseking 1, Radebrecht 6.

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