MTV GROßENHEIDORN MÜHT SICH ZUM HEIMSIEG - HV BARSINGHAUSEN SIEHT SICH ALS „GEFÜHLTER SIEGER“

Großenheidorn. Es war mindestens für eine Saison das letzte Derby zwischen dem MTV Großenheidorn und HV Barsinghausen. Die Voraussetzungen waren eindeutig, der MTV als Vizemeister, Barsinghausen als feststehender Absteiger, wie sollte das schon werden. Es wurde anders als erwartet, Großenheidorn hatte schon bessere Spiele abgeliefert, Barsinghausen warf alles was noch da war auf die Platte und wehrte sich nach Kräften. Der MTV spielte gegen den Gegner, der bislang fünf Punkte holte, deutlich uninspiriert, es fehlte der Zugriff in der Abwehr, im Angriff gab es Fehler jeder Art zu Haufe. Barsinghausen hielt bis zur Schlusssirene durch, ging trotz aller Anstrengungen als Verlierer vom Parkett.


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„Man hat gezeigt, dass die Mannschaft nicht hätte absteigen müssen. Wenn die immer so gespielt hätten sind deutlich besser als andere. Wir haben sicherlich kein gutes Spiel gemacht. Nach dem Spiel in Söhre ist es schwierig, wir haben gewonnen, egal“, erklärte MTV-Coach Stephan Lux. „Es ist menschlich, wenn man nicht mehr um den Aufstieg spielt, dass man dann ein paar Prozent nachlässt, das haben wir heute ausgenutzt“, sagte HVB-Coach Sebastian Reichardt. Man sei dann nicht clever genug gewesen, habe zwei drei Fehler zuviel gemacht. „Trotzdem, Chapeau an die Mannschaft, die nicht aufgegeben hat. Für mich sind wir der gefühlte Sieger“, meinte Reichardt.

Das Spiel verlief zahlenmäßig ausgeglichen, die Gastgeber schafften es nicht sich von den Gästen abzusetzen. Barsinghausen glich immer wieder aus, führte hier und da und machte dem MTV reichlich Probleme. In der Verteidigung kassierten die Gastgeber viele einfache Tore, im Angriff gab es immer wieder schlechte Anspiele und ungenügende Abschlüsse. Die Vorentscheidung fiel beim 24:24 (49.), als Barsinghausen im Angriff Ballverluste hatte und Großenheidorn vier Tore in Folge zum 28:24 (52.) gelang. Ruhe brachte das dem MTV nicht, der HVB gab einfach nicht auf. In der 59. Minute war der HVB auf 30:29 heran, zwanzig Sekunden vor Spielende machte Niklas Hermann mit dem 31:29 endlich den Deckel drauf.

MTV Großenheidorn: Schröpfer, Bretz 4, Semisch, Buhre 4/3, Pohl, L. Ritter 3, Appel 4, Bausch 2, M. Ritter 2, Nolte 8, Degner 1, Ströh 2, Hermann 1, Heckmann.

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