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MTV GROßENHEIDORN - HSG SCHAUMBURG NORD - MTV AUHAGEN

Handball. In der Oberliga Niedersachsen hat der MTV Großenheidorn sein Spiel beim TV Stadtoldendorf spät, aber nicht zu spät gedreht. Die HSG Schaumburg Nord verlor gegen den direkten Konkurrenten HF Helmstedt-Büddenstedt wertvollen Boden. In der Frauenhandball-Landesliga gewann der MTV Auhagen zwei Punkte beim Aufsteiger Mellendorfer TV.

Oberliga

TV Stadtoldendorf - MTV Großenheidorn 24:27 (13:10). Es war ein schwieriges Spiel, in das die Seeprovinzler schon schwer hineinfanden. Technische Fehler und viele verschossene Chancen führten gleich zu Rückständen wie das 0:4 (6.) und 3:8 (18.). Luca Ritter hatte schon in der ersten Hälfte zwei Zeitstrafen auf dem Konto, Cotrainer Maik Hoffmann nahm in herunter und brachte Julius Bausch. Bausch lief viel zu, brachte im Angriff im Zusammenspiel mit Maurice Nolte viel Tempo in das Spiel. Hoffmann vertrat den erkrankten Coach Stephan Lux und räumte ein: „Es war ein Spiel, wo ich viel gezittert habe“. Zur Verschussquote gehörten auch drei von sechs Siebenmetern.

Der MTV kam mit viel Elan aus der Kabine zurück und fiel beim 10:15 (33.) auf fünf Tore zurück. „Da hat es gedauert, bis wir uns freischwimmen konnten“, meinte Hoffmann. Genau bis zur 43. Minute, da glich der MTV beim 17:17 erstmals aus, ging gleich in Führung und gab sie nicht mehr her. Die Gastgeber verschleppten im Angriff das Tempo, aber der MTV machte in der Abwehr durch Ballgewinne die Probleme im Angriff wett. Dennoch musste gezittert werden, beim 23:22 (56.) war Stadtoldendorf noch einmal dran, ehe die Gäste das Spiel endgültig entschieden und den zweiten Tabellenplatz weiter untermauerten.

MTV Großenheidorn:

Schröpfer, Buhre 4/1, Weiß 4/1, L. Ritter 1, Appel 4, Bausch 4, M. Ritter, Nolte 7/1, Liecker, Ströh, Hermann 3, Wagner, Herschel.

HF Helmstedt-Büddenstedt - HSG Schaumburg Nord 32:29 (16:12). HSG-Coach Saulius Tonkunas wusste nicht so recht, wo er anfangen sollte. Mit den vergebenen Chancen oder doch lieber mit der aus seiner und seiner Mannschaft Sicht Benachteiligung durch Schiedsrichter und Kampfgericht. „Wir müssen nicht 3:1, sondern 7:1 führen“, sagte Tonkunas zum Spielauftakt, schon da verschoss die HSG einige Chancen. So wurde aus einem 5:3 (10.) ein 8:10 (23.). Bis zur Pause lagen die Gäste dann mit 12:16 schon deutlicher hinten. Richtig los ging es dann in der zweiten Halbzeit. Aus Tonkunas Sicht ahndeten die Unparteiischen das Zeitspiel der immer müder werdenden Gäste nicht, bei seiner Mannschaft hingegen schon sehr früh. Auch seien einige harte Fouls an seinen Spielern nicht geahndet worden.

So wurde das ganze auch zu einer Nervenbelastung für die HSG, was wiederum Fehler nach sich zog. Als Krönung obendrauf zeigte das Kampfgericht einen für jedermann, auch beim Gegner, sichtbaren Wechselfehler nicht an. So gerieten die Gäste 15:21 (38,) und 23:27 (50.) in Rückstand, Tonkunas ärgerte sich über die aus seiner Sicht anhaltende Benachteiligung durch die Schiedsrichter. Insgesamt aber gestand sich der Coach ein: „Wir haben heute einfach zu viel verworfen“. Da halfen auch die zehn Tore von Nikolai Hengst nicht, um das Spiel nachhaltig zu drehen. Durch die Niederlage wurde die HSG auf den dreizehnten und damit vorletzten Tabellenplatz zurück geworfen.

HSG Schaumburg Nord: Schulz, Tatge 2, Engel, Blazek 4, G. Hengst, Hoffmann, Graafmann 7/2, Kastening, Thieme 2, Deseniß, Rose 2, N. Hengst 10, Lüer 2.

Frauen Landesliga

Mellendorfer TV - MTV Auhagen 27:28 (12:16). Ein von Weronika Baba sechs Sekunden vor Spielende verwandelter Siebenmeter brachte Auhagen zwei wichtige Punkte. Allerdings musste der MTV einen Wermutstropfen schlugen, in der 38. Minute wurde Anna Stankevica durch ein Foul vermutlich schwer an der Schulter verletzt. Bis dahin lief das Spiel für die Gäste gut. „Wir hatten den Gegner gut im Griff“, meinte Holger Kruppa vom Trainerduo Kruppa/Konsog. Offenbar war Auhagen durch die Verletzung von Stankevica aus dem Rhythmus gekommen, die Fehlerquote stieg, Kräfte schwanden.

„Da war ein ziemlicher Bruch im Spiel“, sagte Kruppa. Die Einstellung sei aber sehr gut gewesen, so Kruppa. In den Schlussminuten wurde es eine enge Sache, 27:25 (56.), 27:27 (60.), die Entscheidung wurde durch ein Foul an Vilja Krisiunaite erzwungen, der Siebenmeter von Baba wurde nach Ablauf der Spielzeit verwandelt. „Unter dem Strich ein Arbeitssieg“, erklärte Kruppa. Vor dem Spiel herrschte mehr oder weniger Chaos, ausgelöst durch die nötigen Kontrollen, verstärkt durchgeführt durch das Ordnungsamt.

MTV Auhagen: Jilg, Warnecke 4, Meyer 1, Hildebrand, Stankevica 1, Dyba, Baba 9/2, Rintelmann, Menzel 3, Petkovska, Krisiunaite 2, Hungerland 8, Römke.

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