ERSTER SAISONSIEG FÜR HSG SCHAUMBURG NORD

Bilder 2. Galerie: Thomas Dziony

Waltringhausen. In der Frauenhandball-Oberliga Niedersachsen hat die HSG Schaumburg Nord durch den 23:18 (13:10)-Heimsieg über den MTV Rosdorf den ersten Saisonsieg eingefahren. Es war ein anstrengendes Spiel, für Mannschaften und Zuschauer. Das lief auf Landesliga-Niveau ab, beide Teams produzierten Fehler und Fehlwürfe, ein mitzählen war eigentlich gar nicht wirklich möglich. Den Ausschlag zu Gunsten der HSG gaben einige Phasen im Spiel, in denen der Angriff tatsächlich entschlossen den Torerfolg suchte. Und dann war da noch HSG-Torfrau Melanie Traege, die ihrer Mannschaft mit einer herausragenden Leistung den Heimsieg sicherte.


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Melanie Traege

„Ich hoffe, dass der Knoten jetzt geplatzt ist“, meinte Coach Saulius Tonkunas, der auf der Bank mitlitt und mitfieberte. Allerdings bleibt es ein Rätsel, warum die HSG immer wieder einfach den Ball nicht ins Tor bekommt, zumal gegen einen körperlich unterlegenen Gegner. Es fehlten die Bewegungen in die Tiefe, bei den großen Löchern in der Gäste-Abwehr, welche die HSG-Angreiferinnen teils einfach ignorierten. In der ersten Halbzeit führte die HSG 9:2, brauchte nur noch ruhig zu spielen und ihre spielerische Überlegenheit in Tore umzusetzen. Stattdessen ging es plötzlich im Angriff hektisch zu, die Fehlerquote stieg rasant an, der Vorsprung schmolz auf 11:9. Rosdorf stand mehrfach vor dem Ausgleich, und das nicht nur in Hälfte ein.

Beim Stand von 13:10 registrierte Tonkunas allein in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit sechs freie Torchancen, die allesamt ungenutzt blieben. So zog es sich durch die zweite Halbzeit, es war und blieb eine Zitterpartie. Dabei kamen genügend Chancen zustande, die HSG spielte sich in viele gute Abschlusspositionen. Aber entweder waren sie zu zaghaft, oder die ebenfalls gut aufgelegte Gäste-Torfrau wehrte die Versuche ab. „Unsere 4:2-Abwehr hat Rosdorf überrascht, sie kostete aber auch viel Kraft“, vermutete Tonkunas einen Grund für die vergebenen Chancen. Mit Sicherheit war es auch der deutlich gestiegene Druck auf die Mannschaft, der jetzt mit dem ersten gewonnenen Spiel erst einmal abgefedert wurde.

HSG Schaumburg Nord: Pinkenburg 6/4, Jahn 3, Rohrßen 3, Strothmann 3, Meier 1, Nguyen 3, Schindler 3, Grabisch, Rentel, Traege, Wille, Brockmann.

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