VFB FALLERSLEBEN - HSG SCHAUMBURG NORD 33:31 (15:16)

Barsinghausen. In der Oberliga Niedersachsen hat der MTV Großenheidorn das Derby beim HV Barsinghausen 30:21 (16:7) gewonnen, den dritten Sieg in Folge gefeiert. Für die Gastgeber war es nicht der Gegner, gegen den es unbedingt zu punkten galt. Zu groß war die Überlegenheit im spieltechnischen Bereich, noch größer war allerdings die Verschussquote der Seeprovinzler. Drei Siebenmeter, einige Tempogegenstöße und jede Menge freier Chancen, eigentlich wäre eine Entscheidung schon zur Pause möglich gewesen. Bei Barsinghausen fehlten einige Spieler, dazu kamen die Verletzungen während des Spiels von Johannes Sonneborn und Dennis Moritz. HVB-Coach Sven Reuter sah die entscheidende Situation beim 18:20 (44.). Torsten Lippert bekam eine von insgesamt zwei Zeitstrafen, der MTV gewann die Überzahl 3:0 und fand den verlorenen Spielfaden wieder.


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„Da war der Kampfeswillen vielleicht ein bisschen gebrochen. Zur Halbzeit war es zu hoch, so viel schlechter waren wir nicht“, sagte Reuter. An der Einstellung und Moral der Gastgeber gab es nichts auszusetzen. Bis zum 4:4 (10.) hielt der HVB mit, dann stand die MTV-Abwehr mit einem guten Szymon Wagner dahinter. Was aber vorn verschossen wurde, passte auf keine Kuhhaut. „Das zieht sich durch, wir werfen unsere Bälle nicht ins Tor. Unsere Abwehr war gut mit 21 Gegentoren. Die Angriffseffektivität ist halt ein Thema“, erklärte MTV-Coach Stephan Lux. Zur Pause hätten sich die Gastgeber über einen höheren Rückstand nicht beschweren dürfen. Nach dem Seitenwechsel machte es der MTV spannend. Nur zwei Tore bis zum 16:18 (41.), der HVB warf alles in die Waagschale und kämpfte sich heran.

Rene Schröpfer, in der zweiten Halbzeit im Tor, schloss sich Wagners Leistung an und nahm einige freie Chancen und Siebenmeter weg. Das sicherte den knappen Vorsprung, ehe Barsinghausens Bemühungen in der einen Unterzahlsituation zunichte gemacht wurden. Zwar versuchten die Gastgeber bis zum Schluss eine Ergebnisverbesserung, aufgrund der knappen Personaldecke ließen die Kräfte nach, der MTV erzielte fünf Tore in Folge zum 29:20 (56.), das Thema war endgültig durch.


HV Barsinghausen: Müller 3, Narten, Lippert 3/3, Bokeloh 4, Lausecker 1, Volmer, Spannuth 2, Loh 4, Moritz 1, Wegner, Hübner, Pallein 1, Sonneborn 2, Eckelmann.

MTV Großenheidorn: Schröpfer, Bretz 7, Buhre 1/1, Weiß 6/1, L. Ritter 3, Bausch 1, M. Ritter 4, Nolte 2, Ströh 1, Hermann 5/2, Wagner, Schule, Hornke.


VfB Fallersleben - HSG Schaumburg Nord 33:31 (15:16). Die HSG fuhr ersatzgeschwächt zum Gegner, hatte wegen zweier Coronainfizierter Spieler vergeblich um Verlegung gebeten. Auch bei Fallersleben fehlten zwei wichtige Spieler. „Lustigerweise auch wegen Corona“, meinte HSG-Coach Andre Steege. Den Grund für die Niederlage hatte Steege schnell gefunden. „Das Spiel haben wir sicher in der Abwehr verloren. So ein Spiel darfst du nicht verlieren“, ärgerte sich der Coach. Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen, der HSG-Angriff traf, Steege fand die knappe Halbzeitführung hätte deutlicher sein müssen. Nach dem Seitenwechsel verlor die HSG in Abwehr und Angriff den Zugriff auf das Spiel, geriet 21:25 (43.) in Rückstand, dem die Gäste fortan hinterherliefen. „Wir waren in der zweiten Halbzeit einfach nicht aktiv genug“, befand Steege. Dazu kam die deutlich nachlassende Abwehrleistung, so dass die HSG in die Niederlage einwilligen musste.


HSG Schaumburg Nord: Schulz 1, Müller 9, Hengst 3, Meyer, Tatge, G. Hengst 1, Kastening, Deseniß 1, Graafmann 7/5, Dohmeier 1, Rose 8, Schneider.

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