20 Spieler liefern beim Test Werte ab

Wunstorf. Mit 20 Spielern hat der Handball-Oberligist MTV Großenheidorn einen Conconi-Test durchgeführt. Coach Stephan Lux dokumentierte die Pulswerte der Spieler zusammen mit Cotrainer Maik Hoffmann. Physiotherapeut Patrick Zumbrock hatte eine ganz spezielle Aufgabe dabei, auf der Tartanbahn im Wunstorfer Barne-Stadion gab er das Tempo auf einem Fahrrad vor. Alle zweihundert Meter wurde das Tempo, beginnend bei acht Stundenkilometern, um einen Kilometer gesteigert. In Gruppen zu je vier Spielern wurden die jeweiligen Daten aufgenommen, nie war der Blick auf die Uhr am Handgelenk so gefragt wie bei diesem Test. Mit dabei waren auch die A-Junioren Jan Reinfeld, Micha Herschel und Cedric Sievert.


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„Einfach laufen war einmal“, sagte Lux, der den Test kurz nach Erwerb der A-Lizenz im Jahr 2006 - damals auch beim MTV - durchführte. Schließlich gebe es heute Trainingsdiagnostik, einfach so ins Blaue hineinzulaufen wäre nicht zielführend. „Ich mag diesen Test, weil er für Mannschaften die sich keinen Laktattest leisten können ein aussagekräftiges Medium ist. Man hat eine Ziellinie für die Spieler die man individuell steuern kann“, erklärte Lux. Das gäbe auch einen Einblick in den Trainingszustand. Die ermittelten Werte werden in ein von der Uni Köln entwickeltes Programm eingegeben. Eine dann angezeigte Kurve zeigt den jeweiligen Punkt, an dem noch mit Sauerstoff im Blut gelaufen wird, kurz bevor dieser Punkt überschritten wird. „Wie lange reicht das mit Sauerstoff, wie groß ist der Weg dass du ohne Sauerstoff arbeitest, da wo die Milchsäure immer höher wird“, so Lux. Als Ziel wird angestrebt, so lange wie möglich mit Sauerstoff zu arbeiten.

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