Mühevolles Remis auf den letzten Drücker +++ZWEI BILDERGALERIEN+++VIDEOKOMMENTAR+++VIDEOZUSAMMENSCHNITT

Wunstorf. „Das kann nicht unser Anspruch sein“, erklärte Maximilian Wölfel, der zusammen mit Stefan Alsmeyer bis zum Saisonende die Nachfolge von Coach Marc Siegesmund antrat. Das 31:31 (17:15) gegen die Nachwuchsriege der TSV Burgdorf III, die von Coach Sven Gennburg hervorragend eingestellt waren, enttäuschte über weite Strecken. Die erhoffte deutlich sichtbare Reaktion der Mannschaft auf den Trainerwechsel blieb aus, es war eher „alles wie immer“, inklusive einer völlig planlosen längeren Phase in der zweiten Halbzeit. Die führte zum 20:26 (44.), die Gastgeber bäumten sich in Teilen auf: Es waren Maurice Nolte, Niklas Hermann und Kevin Ströh die mit ihren Toren das Remis herausholten.


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7:5 (11.), 10:8 (16.) und 11:11 (22.), zwar führten die Seeprovinzler in der ersten Halbzeit immer wieder, aber eben nur knapp, ein echtes Absetzen gelang nicht. Dazu vergaben die Hausherren zuviel an Chancen teils klarer Natur. Ebenfalls nachteilig wirkte sich aus, dass Mika Ritter nach 17 Minuten zwei Zeitstrafen stehen hatte, der Innenblock zum zweiten Mal auseinandergerissen war. Zum ersten Mal war das der Fall, als der eigentlich dafür gesetzte Jonathan Semisch kurzfristig ausfiel. 17 Tore zur Halbzeit waren gut, leider hatten die Gäste 15 auf dem Konto, waren also in Schlagweite. Nach dem Seitenwechsel ging es schnell, die Gastgeber verloren jegliche Linie, Burgdorf drehte das Spiel bis hin zur 26:20-Führung. Dann begannen die Gastgeber ihre Aufholjagd, die beim 30:30 (58.) endete. Es wurde spannend, Ströh kassierte eine Zeitstrafe, MTV-Torhüter Lars Pommer wehrte den daraus resultierenden Siebenmeter ab (58.).


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Burgdorf kämpfte ebenfalls, ging 31:30 (59.) in Führung. 23 Sekunden vor Spielende gab es den nächsten Siebenmeter, diesmal für die Seeprovinzler. Nolte trat an und hatte die nötigen Nerven um den 31:31-Ausgleich zu erzielen. Die Seeprovinzler verpassten es als geschlossene Mannschaft zu zeigen, dass der Trainerwechsel einen positiven Effekt nach sich zog. Darauf hatten viele gesetzt, jetzt wartet auf Alsmeyer und Wölfel eine Menge Arbeit. Viel Zeit hatten sie bislang nicht, um die erhofften neuen Impulse in die Mannschaft zu bringen - offenbar eine schwierigere Aufgabe als gedacht.

MTV Großenheidorn: Schröpfer, S. Bretz, Rümenapp, Bokeloh 1, Kraft 3, L. Ritter 2, Appel 2, M. Ritter, Nolte 7/1, Degner 1, Ströh 7, Pommer, Hermann 8, T. Bretz.

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