HSG Schaumburg Nord - TSV Burgdorf III +++ SF Söhre - MTV Großenheidorn +++Frauen: HV Lüneburg - HSG Schaumburg Nord

Oberliga Männer

HSG Schaumburg Nord - TSV Burgdorf III. Sa., 18 Uhr. Coach Sebastian Reichardt hat für das Heimspiel gegen den Tabellenelften ein klare Forderung: „Ich erwarte Wiedergutmachung für das schlechte Spiel in Helmstedt“. Am vergangenen Wochenende fuhr die HSG bei den HF Helmstedt-Büddenstedt eine 25:34-Auswärtsniederlage ein, nur das Wissen um die eigene Stärke reichte nicht für einen Erfolg. Es fehlte der Biss, die Einstellung, das will Reichardt gerade in eigener Halle nicht wiederholt sehen. Da zähle nur ein Sieg und ein gutes Spiel, so der Coach.

Burgdorf kommt mi 4:14-Punkten, auswärts gelang der einzige Erfolg ausgerechnet gegen die HF Helmstedt-Büddenstedt. Wie schon seit Jahren wird der Gäste-Kader mit Bundesliga-A-Junioren verstärkt, wenn es die Möglichkeit zulässt kommen auch schon mal Drittliga-Spieler zum Einsatz. Von der aktuellen Tabellensituation der Gäste zeigt sich Reichardt unbeeindruckt. „Burgdorf schlägt man nicht im Vorbeigehen“, warnt der Coach. Die jungen Spieler sind alle gut ausgebildet und an Tempohandball gewöhnt. Reichardt erwartet von seiner Mannschaft die nötige Intensität, sowohl in den Zweikämpfen, egal ob Abwehr oder Angriff. Dazu muss eben auch Tempo kommen, schnelle und einfache Tore. Der Kader steht zur Verfügung, nur hinter dem angeschlagenen Nikolai Hengst steht ein Fragezeichen.

SF Söhre - MTV Großenheidorn. Sa., 19.30 Uhr. Eine Woche nach dem 31:31 gegen den MTV Vorsfelde wartet mit den Sportfreunden Söhre der Tabellenzweite auf die Seeprovinzler, 16:2-Punkte für die Gastgeber stehen zu Buche. Die Seeprovinzler müssen zunächst einmal den Ausfall von Thorben Buhre verkraften. Buhre verletzte sich gegen Vorsfelde bei einem Foul, die Diagnose war schlimm: Kreuzbandriss und der Meniskus ebenfalls hin, in dieser Saison wird Buhre nicht mehr spielen. „Das wird nicht leicht, Thorben wird uns an allen und Ecken fehlen“, erklärt Teammanager Thomas Zumbrock.

Söhre spielt bislang eine hervorragende Saison, die einzige Niederlage mussten die Gastgeber vom ungeschlagenen und verlustpunktfreien Tabellenführer MTV Braunschweig hinnehmen. In der Mannschaft stehen mit Maximilian Kolditz sowie Yannik und Niklas Ihmann nachgewiesen individuell starke Spieler. Mit Torhüter Pascal Kinzel, der von Eintracht Hildesheim kam, legte Söhre auch in der Abwehr deutlich nach. Für die Seeprovinzler heißt die Aufgabe nun, mit mindestens der gleichen Einstellung wie gegen Vorsfelde auf die Platte zu gehen. Und der nötigen Konzentration, um endlich das Problem der immer wieder auftretenden Durchhänger in den Griff zu bekommen. Auch gegen Vorsfelde kostete ein solcher Durchhänger im Anschluss an eine eigene klare Führung den Sieg. Gerade nach der Verletzung von Buhre muss sich die Mannschaft als geschlossene Einheit zeigen, wenn sie eine Chance auf einen Auswärtssieg haben will.

Oberliga Frauen

HV Lüneburg - HSG Schaumburg Nord. Sa., 17 Uhr. Auf die Kontrahenten wartet purer und auch rücksichtsloser Abstiegskampf. Die Gastgeber stehen mit 1:17-Punkten auf dem letzten Tabellenplatz, die HSG mit 2:16-Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Diese Konstellation bedeutet Druck, sehr hohen Druck für beide Mannschaften, dieses Spiel wird auf mentaler Ebene entschieden. Wer hat die besseren Nerven, wer hat sich besser im Griff und wer hat den größeren Willen, dass sind die alles entscheidenden Fragen. Eine Niederlage in einem solchen Spiel kann sich nachhaltig negativ auswirken.

„Mental eine schwere Aufgabe, das wird ein harter Kampf“, erklärt HSG-Coach Nenad Pancic. Er fordert eine starke Laufarbeit in Abwehr und Angriff, im Umschalten von Abwehr auf Angriff. Dazu muss eine gehörige Portion Aggressivität kommen, und vor allem: „Die Durchschlagskraft im Angriff muss besser werden“, so Pancic. Die Chancenverwertung der HSG passt einfach nicht, da muss viel mehr Konsequenz und auch Härte im Angriff rein. Dann braucht es eine bestimmte Fähigkeit, um sich durch schwächere Phasen zu bringen: Das Ausblenden von Fehlern, von möglicherweise falschen Entscheidungen der Schiedsrichter gegen die eigene Mannschaft. Immer weitermachen, auf die eigene Stärke vertrauen und nicht hektisch werden, die Ruhe bewahren, dann sind die so wichtigen Punkte zum Überleben in der Liga drin.

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