HSG Schaumburg Nord entscheidet das Spiel in der zweiten Halbzeit

Wunstorf. Die HSG Schaumburg Nord feierte ihren Derbysieg vor 437 Zuschauern auf der vollbesetzten Tribüne der Wunstorfer Aue-Halle. Das „Derbysieger, Derbysieger“ schallte durch die Halle, und die HSG hatte es sich verdient. Die Gäste spielten vor allem in der zweiten Halbzeit konstanter als die Seeprovinzler, die in der ersten Halbzeit lange mit drei Toren führten, es aber nicht schafften sich deutlich abzusetzen. In der zweiten Halbzeit kam wieder eine Schwächephase der Gastgeber, die Gäste hingegen legten vor allem in der Abwehr entscheidend zu. Im Angriff profitierte die HSG von ihrem starken Rückraum mit Alexander Müller, Andreas Lüer und Nicolai Hengst, hier hatten die Seeprovinzler kaum etwas zu bieten. Zudem lieferte Fynn Graafmann auf der Angriffsmitte der HSG eine hervorragende Leistung ab, auch hier waren die Gastgeber an diesem Tag klar weniger effektiv. Im Angriff überzeugten hingegen die Außen Luca Ritter und Jakob Appel sowie - sofern er angespielt wurde - Kreisläufer Kevin Ströh.


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In der ersten Halbzeit gingen beide ein hohes Tempo, insbesondere die Abwehr der Seeprovinzler investierte viel Laufarbeit, um den Rückraum der HSG einzuengen. Ab dem 5:6 (10.) setzten sich die Gastgeber zunächst auf 9:7 (13.) ab, ehe Thorben Buhre die Führung per Siebenmeter beim 11:8 (17.) auf drei Tore ausbaute. Dieser Abstand hielt bis zum 15:12 (23.), dann ließen die Seeprovinzler mehr und mehr Chancen aus, Mirko Thieme glich beim 17:17 (29.) für die HSG aus. Buhre verwarf nach Ablauf der regulären ersten 30 Minuten noch einen Siebenmeter, so dass die Gastgeber nur mit der 18:17-Führung in die Pause gingen.


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Nach dem Seitenwechsel zeichnete sich trotz einer 20:18-Führung der Gastgeber (33.) schnell ab, dass sich das Spiel drehte. Großenheidorn gelang im Angriff - bis auf die über die Außenbahnen - nicht mehr viel, gleichzeitig wurden die Gäste in der Abwehr Minute für Minute besser. Thieme und Marcel Rose brachten die HSG 28:25 (46.) in Front, ab dem 30:26 (51.) durch Andreas Lüer entstand nicht mehr der Eindruck, dass die Gastgeber noch eine entscheidende Wende schaffen würden. Die Gäste waren jetzt im Rückraum stark, trafen aus der Distanz oder schafften Durchbrüche durch die MTV-Abwehr. Was blieb war eine Ergebniskorrektur zum 33:36, am verdienten Sieg der Gäste änderte das nichts.

MTV Großenheidorn: Schröpfer, S. Bretz, Degner 2, Buhre 4/2, Bokeloh, Kraft 1, L. Ritter 9, Appel 5, M. Ritter 2, Nolte 2, Ströh 2, Pommer, Hermann 3, T. Bretz 3.

HSG Schaumburg Nord: Schulz, Müller 3, Hengst 5, Blazek 6, Volgmann, Harendt, Hoffmann, Thieme 7, Deseniß, Graafmann 7/3, Born, Rose 2, Milenkovic, Lüer 6.

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