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MTV Großenheidorn II - SG Börde Handball II 28:27 (12:11). Als die Schlusssirene das Spielende verkündete rissen die Gastgeber die Arme hoch und jubelten. Der Heimsieg des Tabellendritten gegen den Vorletzten war denkbar knapp, die Gäste hatten zuvor 30 Sekunden lang versucht, den Ausgleich zu erzielen. Es waren die besten 30 Sekunden für die Seeprovinzler, die in genau dieser Zeit zum ersten Mal im Spiel eine gute Abwehr stellten. Das war plötzlich Bewegung drin, zusammen mit Aggressivität, um die Gastgeber am Wurf zu hindern. „Wenn wir die ganze Zeit so gespielt hätten wäre das anders gelaufen“, meinte Björn Biester, der den privat verhinderten Coach Maik Hoffmann vertrat.


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Es wäre vielleicht auch anders ausgegangen, wenn nicht Jesse Jagemann mit zehn Toren und Tim Bretz mit sieben Toren regelmäßig aus dem Rückraum trafen. In der ersten Halbzeit fehlte vor allem das Tempo im Angriff, um echten Druck auszuüben und den Gegner in Bewegung zu bringen. „Das haben wir versäumt und sind deshalb nicht weggekommen“, sagte Biester. 9:6 (21.), 11:11 (29.), vor der Pause war es eng und es blieb so. Auf das 22:19 (46.) folgte das 26:26 (58.) und nervige Schlusssekunden. Die Abwehr war bis dahin eher tatenlos, ließ immer wieder leichte Tore zu, bekam das Kreisanspiel der Gäste nicht in den Griff. „Wir waren da viel zu passiv“, monierte Biester das Verhalten der Defensive. Es war ein eingeplanter Heimsieg, ohne Glanz, von Gloria war gar nicht erst die Rede.


MTV Großenheidorn II: Peters, Appel 3, Herbst, Pommer, Klauke, Jagemann 10, Thisius, Orths 2, Knobloch 2, Schuler, Bretz 7, Schulz 4/1, Thiele, Deseniss.

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