HSG Schaumburg Nord II kassiert fünfte Niederlage in Folge

Landesliga Männer

VfL Hameln II - HSG Schaumburg Nord II 26:25 (13:15). Die vorzeitige Sicherung der HSG Schaumburg Nord II vor dem direkten Abstieg wurde vom Tabellenvorletzten Hameln in der 60. Minute mit dem Treffer zum 26:25 vereitelt. Einige schwache Minuten in der Schlussphase des Spiels reichten aus um 52 gute Minuten zunichte zu machen. „Es ist einfach ärgerlich, gegen so eine Mannschaft darfst du nicht verlieren“, erklärte Coach Sebastian Pook. Das Spiel war mit einigen aufs und abs verlaufen, bis zum 25:22 (53.) mit dem besseren Ende für die Gäste.

Über 5:5 (11.) und 10:10 (17.) führte die HSG kurz vor der Pause noch 15:11 (29.), musste dann aber mit einer 15:13-Führung in die Halbzeit gehen. In der zweiten Halbzeit glich Hameln beim 18:18 (39.) aus, ehe sich die Gäste auf 25:22 (53.) absetzten. „Bis dahin war es nicht in Gefahr, dann hat auf einmal jede Körperspannung gefehlt“, sagte Pook. An den beiden Außen Christoph Kleine und Jona Hinze lag es nicht, im linken Rückraum und auf der Mitte hatte Pook mit Oliver Reimann, Nico Hermann und Matthias Tatge drei Spieler zur Verfügung. Nur Reimann erreichte dabei eine ansprechende Leistung. „Es kann nicht alle Last auf die A-Junioren gelegt werden“, monierte Pook die Leistung einiger erfahrener Spieler. Jetzt geht die Jagd nach den fehlenden zwei Punkten weiter.

HSG Schaumburg Nord II: Blomberg, Hinze 3, Meier 1, Tatge 4, B. Kleine 1, Hermann 5, Behrens 1, Epifanio, C. Kleine 7/3, Reimann, Deseniß, Könnecke, Schneider, Knüttel 3.

Landesliga Frauen

DJK BW Hildesheim - MTV Auhagen 30:29 (13:16). Die Entscheidung fiel in den letzten zwei Spielminuten. Anna Stankevica hatte Auhagen 29:27 (59.) in Führung gebracht, eigentlich sah Auhagen schon wie der Sieger aus. Doch Hildesheim verkürzte auf 28:29 (59.), es blieben noch knapp 90 Sekunden. Das reichte für Marie Franke, die mit zwei Toren, dass entscheidende zum 30:29 drei Sekunden vor Spielende, die Entscheidung für Hildesheim besorgte. Zwischen den beiden Toren lag noch eine Abschlusschance für Auhagen, die jedoch aus ungünstiger Position vergeben wurde. Hinzu kam das Zorica Mihajlova 15 Sekunden vor Spielende mit der dritten Zeitstrafe vom Feld musste.

Auhagen tat sich wie schon am vergangenen Wochenende gegen den TuS Altwarmbüchen schwer. „Wenn man mit den Chancen anders umgeht gewinnt man dieses Spiel“, sagte Holger Kruppa vom Auhäger Trainerteam Kruppa/Melanie Konsog. Allerdings hatte Kruppa vor allem in den letzten zehn Spielminuten zwei zusätzliche Gegner gesehen. „Unter dem Strich waren die Schiedsrichter eine absolute Katastrophe, jedenfalls die letzten zehn Minuten ging gar nichts“, erklärte Kruppa. Seine Mannschaft habe gekämpft, sei durchweg die bestimmende Mannschaft gewesen, aber in den Schlussminuten eben durch die Entscheidungen der Schiedsrichter verunsichert. „Das letzte Tor mit dem Abpfiff, das ist schon sehr ärgerlich“, sagte Kruppa.

MTV Auhagen: Jilg, Mrkikj 11/7, Steding, Lampe 1, Stankevica 4, Baba 5, Mitzutyte, Binder, Krisiunaite 1, Sobocinska 1, Mihajlova 4, Warnecke 2.

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