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MTV ÜBERROLLT DIE HSG UND FEIERT DEN AUFSTIEG IN DIE 3. LIGA

Wunstorf. Diet Stimmung von rund 700 Zuschauern in der Wunstorfer Halle war schon seit 60 Minuten hochgegangen, bei der Schlusssirene kochte die Halle. Der Handball-Regionalligist MTV Großenheidorn hatte gerade das Derby gegen die HSG Schaumburg 41:31 (22:12) geschlagen und feierte mit den Fans als Tabellenzweiter den Aufstieg in die 3. Liga. Es war das Ende einer teils herausragenden, teils Nerven fordernde Saison. Als Tabellenführer mit 42:10-Punkten stieg auch die TSV Burgdorf auf, der MTV mit 41:11 nur einen Punkt dahinter, aber eben einen Punkt vor dem Northeimer HC. Platz fünf war auf der anderen Seite im Visier der HSG, durch die Derbyniederlage wurde es Platz sieben.


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„Wir haben das mehr gewollt als die, viel mehr Energie auf den Platz gelassen. Das ist schon eine gute Leistung die wir gebracht, hatten auf allen Positionen Torgefahr. Eine gute Mannschaftsleistung. Wir steigen hier verdient auf“, erklärte MTV-Coach Stephan Lux. „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit nach Kräften gewehrt, achtbar gespielt. Das hat bei so einem Spielstand auch nur einen minderen Wert, die zweite Halbzeit geht unentschieden aus. Am Ende war Heidorn die bessere Mannschaft, auf jeder Position, solide ihr Spiel gespielt. Glückwunsch zum Aufstieg, heute waren sie die bessere Mannschaft“, sagte HSG-Coach Timm Dietrich.


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Die große Frage vor dem Derby war: Wie geht Großenheidorn mit dem Druck um, zeigen sie Nerven oder nicht? Es dauerte zwölf Minuten, dann nahm die HSG eine Auszeit, die Frage war klar beantwortet. 9:4 führte der MTV, die Gäste bekamen kaum ein Bein auf das Parkett, hatten mit dem erneut überragenden Julius Bausch als Antreiber massive Probleme. Dietrich stellte um, brachte den siebten Feldspieler. „Wir hatten gehofft, dass sie das spielen, sie können es nicht richtig, das war für uns super. Das es für uns nach vorne losgeht wussten wir, war schon im Hinspiel unser Gewinner. In der zweiten Halbzeit transportieren wir das durch“, so Lux.


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Der siebte Feldspieler brachte nicht die erhoffte Wende, im Gegenteil. Vier Minuten später lagen die Gäste 7:14 (16.) hinten, Großenheidorn blieb konstant bei hohem Tempo aus einer sicheren Abwehr heraus. Lux brachte dann Joel Wolf für Bausch, am Angriffstempo änderte sich nichts. Vor allem in der Abwehr bekamen die Gäste keinen Zugriff, die Gastgeber bauten ihren Vorsprung zur Pause auf 22:12 aus.


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Zu Beginn der zweiten Halbzeit wartete alles auf das große Aufbäumen der HSG. Noch am vergangenen Wochenende holten die Gäste gegen den SV Beckdorf neun Tore auf. Diesmal jedoch hatten sie keine wirkliche Chance, Großenheidorn ließ beim 27:16 (36.) keine Zweifel am Ausgang des Spieles aufkommen. Zwar wehrte sich die HSG, mehr und besser als in Hälfte eins, am hohen Rückstand änderte sich nichts. Großenheidorn zog über 34:23 (46.) zum sicheren Derbysieg - es folgte eine lange Nacht mit der Aufstiegsfeier.


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MTV Großenheidorn: Buhre 1, Weiß 6, L. Ritter 5, Bausch 9, M. Ritter 2, Nolte, Wolf 6/4, Bormann, Wernlein 1, Kirchhoff 3, Dömötör 1, Nickel 2, Marotzke, Frommeyer, Pietsch 5.

HSG Schaumburg: Wehrmann 2, Krenke, Bruns 6, Knüttel 5, Klamm, Hoffmann, Graafmann 8/3, Nickel, Flöricke 1, Wiebe 3, Heldt, Mosch 4, Motzkus, Schieb 2, Hinze.

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