SHOWDOWN IM LETZTEN SAISONSPIEL - GROßENHEIDORN WILL IN DIE 3. LIGA
FOTOS: ARCHIV
Wunstorf. Es steht das letzte Spiel der Saison 2025/26 in der Handball-Regionalliga an, und es verspricht Spannung, Dramatik und jede Menge Emotionen. Denn während es für die HSG „nur“ noch um den möglichen Platz fünf geht braucht der MTV einen Sieg, um in die 3. Liga aufzusteigen. „Da geht es um ein bisschen was“, sagt MTV-Coach Stephan Lux in seiner trockenen Art. Das wissen auch die Fans, waren es gegen den Northeimer HC noch 521 Zuschauer, so steht hier die 700er Marke im Raum. Diese Situation hatten die Planer bei der Spielplanerstellung sicher nicht vor Augen. Anwurf der Partie in Wunstorf: Sonnabend, 19.30 Uhr.
„Wir haben Heimspiel, das Hinspiel gewonnen, und wir werden heiß sein und uns das nicht von Schaumburg nehmen lassen“, kündigt Lux eine hochmotivierte Mannschaft an. Der Druck auf seine Mannschaft sei im Spiel gegen Northeim höher gewesen, sowie seit zwei Spielen da. „Da geht viel über Emotionen“, weiß Lux und setzt wie schon vor zwei Wochen gegen Northeim auf die eigenen Fans. Auf der anderen Seite kommt die HSG mit viel Selbstbewusstsein. „Wir gehen erst mal davon aus, dass wir fünfter werden. Das setzt einen Sieg voraus. Außerdem hätten wir gern nächstes Jahr weiter das Derby“, so HSG-Coach Timm Dietrich.
Seine Mannschaft könne gegen jeden Gegner Paroli bieten, das Hinspiel habe man nur knapp mit einem Tor verloren. Der Coach sieht die Nerven aller beteiligten, vor allem die bei Großenheidorn, als einen wichtigen Faktor für den Ausgang des Spieles. Beide haben starke Torhüter, Eric Frommeyer (MTV) und Kjell Motzkus (HSG) zeigten sich zuletzt in guter Verfassung. Diesmal also ein Derby, in dem es um weit mehr als einen Sieg für die Ehre geht - zumindest für Großenheidorn.