NIKLAS MOSCH TRIFFT IN LETZTER SEKUNDE ZUM HEIMSIEG
Waltringhausen. Es war Taktik, der Torwart und die große Moral: Der Handball-Regionalligist HSG Schaumburg hat das letzte Heimspiel der Saison 2025/26 gegen den SV Beckdorf 30:29 (12:15). Rechtsaußen Niklas Mosch traf mit der Schlusssirene zum 30:29. Das Spiel verlangte den heimischen Fans einiges ab, vor allem in der ersten Halbzeit sah die HSG bereits wie der sichere Verlierer aus. Das nach 60 Minuten zwei Punkte standen war zu großen Teilen das Verdienst von HSG-Torhüter Kjell Motzkus.Der
HSG-Torhüter Kjell Motzkus
„Über 35, 40 Minuten waren wir besser, aber auch 20 Minuten richtig schlecht. Wir haben während des Spiels angefangen zu lernen, sind nicht immer auf die gleichen Situationen hereingefallen. Das ist sicher der Grund, warum wir gewonnen haben. Glücklich, keine Frage, aber aufgrund der zweiten Halbzeit verdient. Wir haben beim sechs gegen sechs eine miserable Angriffsquote gehabt. Das Risiko mit dem siebten Feldspieler hat sich ausgezahlt“, erklärte HSG-Coach Timm Dietrich.
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Die Anfangsphase war zumindest im HSG-Angriff eine Katastrophe. Beim 1:5 in der 9. Minute nahm Dietrich eine Auszeit, ohne echte Wirkung. Die Gastgeber kamen im Angriff überhaupt nicht zurecht, wirkten ideenlos. Beim 6:15 (25.) war der Rückstand auf neun Tore angewachsen. Dietrich reagierte, brachte den siebten Feldspieler. In den Schlussminuten der ersten Hälfte brachte ein Doppelpack von Luis Flöricke die HSG auf 11:15 (29.) heran, Paul Wehrmann traf noch zum 12:15.
Direkt nach Wiederanpfiff legte Flöricke das 13:15 (31.) nach, die HSG war mitten in der Aufholjagd. Schlechte Leistung hin oder her, Beckdorf schwächelte, die HSG glich beim 22:22 (47.) durch Julian Schieb aus. Aus dem Ausgleich wurde das 29:25 (53.), das Spiel war gedreht. Aber dann drohte der von der HSG eingesetzte siebte Feldspieler zum Bumerang zu werden, Beckdorf erzielte vier Tore in Folge zum 29:29 (59.), warf einen Siebenmeter neben das Tor und vergab einen Tempogegenstoß. Niklas Mosch erzielte dann mit der Schlusssirene das 30:29.
HSG Schaumburg: Wehrmann 1, Bruns 5, Knüttel 4, Hoffmann, Graafmann 2/2, Flöricke 4, Wiebe 4. Heldt 1, Mosch 4, Motzkus 1, Schieb 4, Ahrens, Nickel, Ewald.























































