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MTV HOLT SICH DIE OPTION AUF DIE 3. LIGA ZURÜCK

FOTOS: THOMAS DZIONY/HGA

Wunstorf. „Ihr könnt nach Hause fahren“ - so klang es von der Tribüne der Wunstorfer Sporthalle, da waren die „Northeim, Northeim“-Anfeuerungen längst verstummt, der MTV Großenheidorn feierte den 34:27 (20:13)-Heimsieg gegen den Northeimer HC. Die Gäste hatten einen zahlreichen Anhang mitgebracht, es ging um den zweiten Tabellenplatz, der Platz, der auch zum direkten Aufstieg in die 3. Liga berechtigt. Nach 60 Spielminuten hatte sich der MTV eben diesen Platz von Northeim zurückgeholt, hat sich damit bei zwei noch ausstehenden Spielen die Option auf den Aufstieg bewahrt.


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Northeim war dem Ansturm der Seeprovinzler nicht gewachsen. Mannschaftlich überzeugte der MTV, hatte mit Eric Frommeyer einen an diesem Tag hervorragenden Torwart auf dem Platz. Dazu kam die dynamische und explosive Spielweise von Julius Bausch, den Northeim nie in den Griff bekam, Bausch erzielte zehn Tore. Mit Joel Wolf war ein sicherer Siebenmeterschütze ein weiteres Puzzleteil, ebenso wie Luca Ritter, der in Angriff und Abwehr überzeugte.


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„Wir haben heute mannschaftlich eine gute Leistung geliefert, haben das, was wir im Training erarbeitet haben, umgesetzt. Zweite Halbzeit, die offensive Abwehr, da mussten wir uns ein bisschen sammeln und schütteln, dann lief das wieder und es waren wieder sieben Tore. Wir hatten eine super Stimmung auf der Tribüne und danken allen Zuschauern die da waren. Ein großer Abend für uns“, resümierte Lux das Spiel. 521 Zuschauer bildeten eine tolle Kulisse.


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Eric Frommeyer


Der MTV brauchte zehn Minuten, um richtig warm zu drehen. Northeim kam mit der Abwehr der Seeprovinzler nicht wirklich zurecht, produzierte etliche Fehler, schloss unmotiviert ab oder scheiterte an Frommeyer. Auf der anderen Seite setzte sich Großenheidorn nach dem 7:5 (10.) auf 13:8 (17.) ab. Zwar war die Gäste-Abwehr durchaus präsent, wurde aber auseinandergespielt, bis auf 18:11 (25.) zog der MTV weg. Zur Pause stand dann das 20:13.


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Nach dem Seitenwechsel stellte Northeim seine Abwehr auf eine offensive Variante um. Großenheidorn bekam Probleme, Northeim kam beim 21:19 auf zwei Tore heran. Lux nahm eine Auszeit, mit Erfolg. Jetzt überspielte der MTV die Gäste-Abwehr wieder, setzte sich auf 27:21 (47.) auf und davon. Diesmal gelang Northeim kein Aufholen mehr, die Gastgeber hielten den Abstand und feierten dann den hochverdienten 34:27-Heimsieg. Jetzt warten mit dem TV Cloppenburg und dann im letzten Saisonspiel in Wunstorf die HSG Schaumburg, zweimal muss noch gewonnen werden, um die Option 3. Liga zu nutzen.


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Luca Ritter


MTV Großenheidorn: Buhre, L. Ritter 5, Bausch 10, M. Ritter 2, Nolte, Wolf 7/5, Bormann 7, Wernlein, Kirchhoff 3, Bergmann, Dömötör, Nickel, Müller, Frommeyer, Pietsch.

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