HSG FESTIGT PLATZ IM TABELLEN-MITTELFELD
Waltringhausen. Der Handball-Regionalligist HSG Schaumburg hat durch einen 33:27 (14:11)-Heimsieg gegen den SV Alfeld den aktuell siebten Platz im Mittelfeld der Tabelle gesichert. So weit, so gut, ein klares Ergebnis mit der Erkenntnis: „Wir haben uns nicht mit Ruhm bekleckert“, räumte HSG-Coach Timm Dietrich ein. Das traf insbesondere für die erste Halbzeit zu, in der beide Mannschaften lange Zeit alles an Fehlern mögliche produzierten. Die HSG drehte das Spiel zwischen der 26. und 39. Minute. Niklas Knüttel, der mit zwölf Treffern seine gute Form bestätigte, schoss mit drei Toren in Folge die 14:11-Pausenführung heraus, kurz nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit hatte sich die HSG auf 19:13 abgesetzt.
Neben Knüttel machten Haakon Wiebe (acht Tore) und als Lenker in Angriff und Abwehr Corven Krenke den Unterschied. „Wir haben in der Abwehr gut gedeckt. Ab der 45. Minute bekommen wir nur noch wenige Gegentore, vorne war dann auch die Luft ein bisschen raus“, sagte Dietrich. Alfelds Coach Robin Thiele, in der vergangenen Saison noch bei der HSG, nahm die Niederlage im Abstiegskampf hin. „Wir wollten Tempo spielen, dass haben wir nicht geschafft. Am Ende eine gerechte Niederlage, wir haben keine Körpersprache auf den Platz gebracht“, so Thiele. In der ersten Halbzeit ließ die beidseitige hohe Fehlerquote kein flüssiges Spiel zu.
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Dabei begann die HSG gut, führte 4:2 (6.). Es folgten drei, vier leicht verschossene Chancen, statt 6:2 stand es plötzlich 4:5 (9.) gegen die HSG. Das Spiel schleppte sich dann zäh hin, vom 7:10 (19.) glich die HSG zum 11:11 (26.) durch Daniel Bruns aus, ehe Knüttel die Treffer zur 14:11-Pausenführung gelangen. Nach dem Seitenwechsel gelangen den Gastgebern gute Abschlüsse, die Führung wuchs auf 20:13 (40.) an. Alfeld hatte eine Schwächephase, während die HSG ihre Führung auf 23:14 (44.) ausbaute. Jetzt ließ das Spiel nach, Alfeld versuchte so etwas wie ein Aufbäumen, die Führung der Gastgeber schmolz auf 24:20 (51.). Das war es dann aber auch, Alfeld wurde in der Abwehr eher halbherzig offensiver, die HSG zeigte sich unbeeindruckt und brachte den Heimsieg unter Dach und Fach.
HSG Schaumburg: Krenke, Bruns 5/2, Knüttel 12, Schieb 3, Klamm 1, Hoffmann, Graafmann 1/1, Flöricke 3, Wiebe 8, Mosch, Motzkus.















































