ZWEI GUTE ABWEHRREIHEN BESTIMMEN DAS SPIEL
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Oldenburg. In einem eher torarmen Spiel der Handball-Regionalliga trennten sich der TvdH Oldenburg und MTV Großenheidorn 21:21 (8:9). „Hier haben heute zwei gute Abwehrreihen gegeneinander gekämpft“, erklärte MTV-Coach Stephan Lux die Torarmut. Allerdings schienen die Gastgeber da mehr Mühe gehabt zu haben, zehn Siebenmeter gab es für die Seeprovinzler, nur einer wurde vergeben. Oldenburg selbst bekam keinen Siebenmeter: „Da sind sie einfach durchgelaufen oder wir haben gut verteidigt“, begründete Lux die Situation. Julius Bausch war nach seiner Sprunggelenksverletzung wieder dabei, aber auf beiden Seiten herrschte aufgrund von Verletzungen Personalknappheit.
Es seien ausgedünnte Reihen gewesen, so Lux. Die Seeprovinzler machten viel richtig, aber leisteten sich viel, zuviel Verschuss. „Das zog sich wie ein roter Faden durch“, sagte Lux. Auch das Überzahlspiel war nicht immer so wie gewünscht. Nach der 9:8-Pausenführung lagen die Seeprovinzler in der zweiten Halbzeit zumeist in Führung. 18:16 (50.), 20:19 (58.), ein deutliches Absetzen gelang nicht. So mussten die Seeprovinzler 33 Sekunden vor Spielende noch den 21:21-Ausgleich hinnehmen.
MTV Großenheidorn: Buhre, Weiß 4/3, L. Ritter 2, Bausch 2, M. Ritter 1, Wolf 6/6, Bormann 2, Wernlein, Kirchhoff 2, Bergmann, Dömötör 1, Marotzke, Frommeyer, Pietsch 1.