GROßENHEIDORN ERWEIST SICH ALS STIMMUNGSTÖTER IN DER RATTENFÄNGERHALLE
FOTOS: PR./ARCHIV
Hameln. Vor 1600 Zuschauern hat der Handball-Regionalligist MTV Großenheidorn den VfL Hameln in der Rattenfängerhalle 37:28 (16:15) geschlagen. Es war ein besonderes Erlebnis vor so einer Kulisse zu spielen, davon ließen sich die Seeprovinzler aber nicht wirklich beeindrucken. Im Gegenteil, in der zweiten Halbzeit vermiesten die Gäste die Stimmung der heimischen Fans. „Wir haben sie still gekriegt“, meinte MTV-Coach Stephan Lux. Ansonsten wiederholten sich die Ereignisse, im Hinspiel - 39:25 - führten die Gäste ebenfalls zur Pause mit einem Tor und nahmen Hameln dann in der zweiten Halbzeit auseinander. So war es auch diesmal.
Beide Mannschaften gingen zunächst ein hohes Tempo, in der ersten Halbzeit wechselten die Führungen. 10:10 (18.), 13:14 (26.), zur Pause lag Großenheidorn dann 16:15 vorn. Für die zweite Halbzeit lautete die Frage: Wie lange geht Hameln das Tempo mit? Die Antwort kam schnell, beim 23:22 (40.) brachen die Gastgeber ein, erzielten in den kommenden zehn Minuten nur zwei Tore, der MTV überlief Hameln zum 31:24 (51.). „Wir haben sie mit unserer Physis auseinandergenommen“, beschrieb Lux den Verlauf der zweiten Halbzeit. Hameln brachte den siebten Feldspieler, die gut deckende Abwehr der Gäste verteidigte das weg. „Grundsätzlich ein verdienter Sieg“, sagte Lux. Einen Wermutstropfen gab es für den Tabellenführer. Joel Wolf musste nach einem Foul von Andreas Lüer ins Krankenhaus.
MTV Großenheidorn: Schröpfer, Weiß 4/3, L. Ritter 4, Bausch 7, M. Ritter 3, Nolte 4, Wolf 1, Bormann 3, Wernlein, Kirchhoff 6, Dömötör 2, Marotzke, Müller, Frommeyer, Pietsch 3.