HSG REISST IHRE KLEINE SERIE - DIE HEIMSCHWÄCHE SCHLÄGT WIEDER DURCH
Waltringhausen. Es sollte der vierte Sieg in Folge werden, die Voraussetzungen dafür schienen gut. Die HSG Schaumburg Nord empfing als Tabellenfünfter den Tabellenvorletzten SV Beckdorf. Das Beckdorf mit allem möglichen Einsatz kämpfen würde war zu erwarten und schon nach wenigen Minuten auf dem Parkett zu sehen. „Wir müssen heute anerkennen, leider Gottes. zu Hause mal wieder eine unnötige Niederlage. Aber die geht auch in der Höhe leider so in Ordnung“, erklärte Coach Florian Marotzke. In der ersten Halbzeit war das noch in Ordnung. Beckdorf kam über die Körperlichkeit, die HSG-Abwehr hielt gut dagegen. Im Angriff spielte die HSG schnell, brachte Beckdorf in Bewegung und nutzte die entstehenden Lücken, ging mit einer 18:15-Führung in die Pause.
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Nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel. Ob sich die HSG ihrer Sache zu sicher war oder einfach nur nachließ spielte dann auch keine wesentliche Rolle. Auch ein vom Kampfgericht übersehener Beckdorfer Wechselfehler spielte da nicht wirklich eine Rolle. Die Gäste legten los, glichen beim 19:19 (36.) erstmals aus, es folgte das 21:20 (36.) für die Gäste. Bis zum 25:25 (42.) blieb es ausgeglichen, dann hatte die HSG eine chaotische Phase. Ein Tempogegenstoß wurde ebenso verschossen wie ein Siebenmeter, Fehlpässe, technische Fehler zuhauf, Beckdorf setzte sich auf 33:27 (55.) ab, das Spiel war gelaufen. „Beckdorf war einfach bissiger, gieriger. Sie wussten es geht um zwei Punkte, wir haben es nicht verhindert, dass sie ihr Spiel durchgesetzt haben“, sagte Marotzke.
HSG Schaumburg Nord: Hinze, Krenke, Bruns 10/1, Knüttel 4, Hoffmann, Graafmann 4/2, Thieme, Hansen, Wohlt 1, Rose, Flöricke, Wiebe 8, Lüer, Reinsch 2, Motzkus, Dunekacke 3.