BORMANN KOMMT VOM ZWEITLIGISTEN TUS VINNHORST - IM TESTSPIEL GEGEN TUS 09 MÖLLBERGEN ZEIGT SICH VIEL SAND IM GETRIEBE - ERSTES PUNKTSPIEL FINDET IN NEUSTADT STATT
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Großenheidorn/Steinhude. Der Handball-Drittligist MTV Großenheidorn hatte zu einem Pressegespräch in die „Hafenmeisterei“ in Steinhude geladen. Damit eröffnete der MTV die Saison 2023/24. Bei dieser Gelegenheit stellte der MTV einen weiteren Neuzugang vor. Jakob Bormann wechselt vom Zweitligisten TuS Vinnhorst in die Seeprovinz. Eigentlich schien die Personalplanung abgeschlossen, Bormanns Wechsel kam überraschend, der Zufall half mit. Beim Relegationsspiel gegen den TV Cloppenburg kamen Lux und Bormann ins Gespräch. Aufgrund beruflicher Anforderungen verlängerte Bormann nicht in Vinnhorst, der MTV ergriff seine Chance und verpflichtete den Linksaußen. Damit verfügt der MTV mit Bastian Weiß und Bormann über eine überdurchschnittliche Besetzung der linken Außenbahn.
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Im Verlauf des Termins teilte der MTV mit, dass die erste Partie in der 3. Liga am 3. September um 19.30 Uhr nicht in der Wunstorfer Aue-Halle stattfindet. Das Spiel gegen den hessischen Oberligameister MT Melsungen II findet nach einigem Hin und Her in der neuen Halle des TSV Neustadt statt. Der MTV versuchte alles, um anstatt in der am besagten Spieltag belegten Wunstorfer Halle eine Ausnahmegenehmigung für die Großenheidorner Mehrzweckhalle zu erhalten. Es wurde gemessen und begutachtet, doch der Deutsche Handballbund verweigerte diese Genehmigung wegen der zu geringen Abstände neben den Toren zur Hallenwand. Beim TSV Neustadt fanden die Seeprovinzler den gesuchten Spielort. Für die neue Sporthalle wird es der erste große Event werden.
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Nach der entspannten Atmosphäre beim Pressegespräch folgte zwei Tage später ein Testspiel gegen den westfälischen Oberliga-Absteiger TuS 09 Möllbergen. Ergebnistechnisch war beim 33:26 (16:12) oberflächlich betrachtet alles in Ordnung. Allerdings eben nur oberflächlich, Coach Lux war mehr als unzufrieden. „Wir haben heute eine schlechte Leistung geboten, Punkt“, sagte Lux. Er machte seine Analyse am Auftritt insgesamt fest. „Es war fahrig, technisch schlecht, es war nichts womit ich zufrieden war. In der zweiten Halbzeit haben wir null, gar keine Torwartleistung. Und das in Summe war einfach schlecht“, so die Manöverkritik des Trainers. Da bleibt noch viel Arbeit bis zum Saisonstart, um eine geschlossene und einsatzfreudige Mannschaft auf das Parkett zu bekommen.
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