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PATTENSER „LUCKY PUNCH“ IN DER 90. MINUTE ENTSCHEIDET DAS SPIEL

FOTOS: HGA

Evesen. In der Fußball-Landesliga hat der VfR Evesen im Abstiegskampf einen Rückschlag hinnehmen müssen. Im Heimspiel gegen den unmittelbaren Konkurrenten TSV Pattensen unterlag der VfR 1:2 (1:1). Es war ein Spiel zweier Abstiegskandidaten, die beide kaum etwas zustande brachten. Besonders ärgerlich für den VfR waren die Gegentore. Der zwischenzeitliche 1:1-Ausgleich fiel durch ein Eigentor von Fatih Akkus im Anschluss an einen Eckball. Es war das einzige Mal das Pattensen dem VfR-Tor in Halbzeit eins überhaupt nahe kam. Der entscheidende Treffer war ein „Lucky Punch“, als VfR-Keeper Christian Förster zu weit vor dem Tor stand und ein auf Geratewohl geschossener Ball sich hinter ihm in die Maschen senkte. Dummerweise fiel der Gegentreffer in der 89. Minute, es fehlte die Zeit für eine mögliche Antwort.


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„Über einen Punkt wären wir zufrieden. Die haben es mehr verdient als wir, sie haben sich mehr reingehauen“. meinte ein enttäuschter VfR-Coach Burak Buruk. Die Bilanz des Coaches fiel gerade nach den Erfolgen der vergangenen Wochen ernüchternd aus. „Wir haben nichts von dem gezeigt, was uns in den letzten Wochen stark gemacht hat. Da hat jeder für jeden gearbeitet, da haben alle gebrannt. Es war eine total positive Stimmung, das hat heute alles gefehlt“, erklärte Buruk. Insgesamt war es ein kampfbetontes, streckenweise ziemlich zerfahrenes Spiel. Zumindest in der Anfangsphase sahen die VfR-Angriffe durchaus vielversprechend aus, Pattensen suchte sein Heil in langen Bällen. Ein gut durchgespielter Angriff über die rechte Seite fand sein Ende bei Finn-Kristian Fischer, der mit einem Flachschuss die 1:0-Führung für Evesen markierte (17.).


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So weit, so erstmal gut. Aber der VfR entwickelte nicht genug Druck, um weitere, klare Chancen zu generieren. Pattensen blieb bei den Konterversuchen mit langen Bällen. Dann kam der Eckball, welcher fatale Folgen hatte. Am ersten Pfosten standen mehrere Spieler versammelt, die Ecke kam, im Durcheinander lenkte Akkus den Ball zum 1:1 ins eigene Tor (24.). Es blieb bis zur Pause der einzige Besuch der Gäste im VfR-Strafraum, auf der anderen Seite kam der VfR ebenfalls nicht weiter. In Hälfte zwei gab es keine Steigerung der Qualität, auch keinen entschlossenen Sturmlauf der Gastgeber. Ein verunglückter Rückpass der VfR-Abwehr wurde zum Höhepunkt, weil erlaufen. Der Angreifer kam auch an Keeper Förster vorbei und schoss dann den Ball aus wenigen Metern am leeren Tor vorbei. Kollektives Aufatmen war die Folge, aber ein letzter Wachmacher für den VfR war es nicht.


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Eine kleine Einlage mit Anleihen beim Ringen, am Ende gewann Nico Stolte (links, VfR Evesen)


Der kämpferische Einsatz erreichte nicht die letzte Konsequenz, den letzten Willen. Alle Angriffsversuche endeten meist am gegnerischen Strafraum, Pattensen war - bis auf den gezeigten Einsatz - nicht besser. Das Spiel lief auf niedrigem Niveau vor sich hin seinem Ende entgegen. Die Entscheidung war mehr als ärgerlich. Der Pattenser Joel Wauker sah VfR-Keeper Förster zu weit vor dem Tor stehen, versuchte es mit einer Bogenlampe und hatte zum Entsetzen des VfR und der Zuschauer zum 2:1 Erfolg (89.). Jetzt hatten es die Gastgeber eilig, schlugen den Ball nur noch Richtung Gäste-Strafraum. Das Aufbäumen war nicht energisch genug, der Schlusspfiff kam und hinterließ reichlich Enttäuschung.

VfR Evesen: Förster, Enzi, Ertem, Richter, Schroeder, Pentke, Stolte, Fischer, Akkus, Heine, Celik (Bolm, Newey, T. Buruk, Khalaf, Hussain, Urbansky, Bayrami).

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