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FÜNF MINUTEN ENTSCHEIDEN DAS SPIEL - VFR LÄSST ZUVIELE HUNDERTPROZENTIGE CHANCEN LIEGEN

Wunstorf. Mehr oder weniger fassungslos hat der Fußball-Landesligist VfR Evesen den Platz im Wunstorfer Barne-Stadion verlassen. Gerade hatte der VfR eine 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Wunstorf hingenommen, unnötig im weitesten Sinne oder auch: Selbst schuld. „Wenn man seine Chancen nicht macht, passiert sowas“, meinte Jürgen Bolte vom VfR nach dem Spiel. Mehr fiel ihm auch nicht ein, selbst die sieben fehlenden Spieler - teils im Urlaub, teils verletzt - wurden nicht als Ausrede herangezogen. Die vermutlich entscheidende Szene passierte in der 85. Minute, es ging hin und her.

Evesen gelang ein Pass in eine zentrale Schnittstelle der Wunstorfer Abwehr, Niko Kleiber erlief den Ball, setzte sich gegen Innenverteidiger Asad Dlakic durch. An der Strafraumgrenze warf sich ihm der Wunstorfer Keeper Armin Tvrtkovic entgegen, auch das Hindernis überwand er. Tor leer, noch ein, zwei Schritte und den Ball einschieben. Kleiber entschied sich für sofortiges Abziehen, der Ball landete Meter neben dem Tor. Im Gegenzug gelang Wunstorf nach längerer Zeit eine gute Stafette, Amir Lashkari schloss den Konter zum 1:0 ab (87.). Der VfR warf alles nach vorn und lief ins offene Messer. Ein weiterer Konter wurde von Tugrancan Singin zum 2:0 abgeschlossen (90.), kurz darauf war Schluss.


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In der ersten Halbzeit fand das Spiel hauptsächlich mit vielen Ballverlusten zwischen den Strafräumen statt. Wunstorf zeigte einige gute Kombinationen, flach, schnell durch das Mittelfeld. Dabei einte die Gastgeber mit ihren Gegnern, die über Konter gefährlich waren, eine ziemliche Ungenauigkeit in den finalen Pässen. In der 22. Minute tauchte Linas Söhlig allein vor VfR-Keeper Christian Förster auf, der Abschluss aus sechs Metern war zu schwach, Förster parierte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff stand Louis Elsner mutterseelenallein vor dem Tor, schloss zu zentral ab, der Wunstorfer Keeper parierte den Schuss. Nach dem Seitenwechsel hatte Wunstorf zunächst rund zehn Minuten eine starke Sturm- und Drangphase, dann befreite sich Evesen vom Druck.

Die erste Chance hatte wieder Elsner, wieder frei, wieder vergeben (62.). Nur vier Minuten später nahm Kleiber eine Hereingabe von Moritz Heine aus sieben Metern direkt, Tvrtkovic hielt den Ball mit einer Glanzparade. Dann war Moritz Heine dran, sein Schuss nach einer Ablage von Elsner landete am Pfosten. Das Spiel war jetzt offen, es gab mehr Platz. Dann kam die 85. Minute und der Anfang vom Ende für den VfR. Ausfälle hin oder her, der VfR war keinesfalls schwächer als Wunstorf. Wer allerdings solche Chancen sträflich vergibt darf sich nach 90 Minuten nicht wundern, wenn alte Fußball-Weisheiten greifen: Wer seine Chancen vorn nicht macht…..


VfR Evesen: Förster, Abram, M. Heine, Elsner, B. Heine, Pentke, Kleiber, Hull, Stolte, Fichtner, Buruk (Traykovski, Spenner, Barthel, Özel, Alo).

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