„Der Knoten ist endlich geplatzt“
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Schamerloh. In der Frauenfußball-Landesliga hat die SG Rodenberg ihr Auswärtsspiel bei der SG Schamerloh 3:2 (2:1) gewonnen. „Der Knoten ist endlich geplatzt“, freute sich Coach Jörg Wehrhahn. Hatte sich die SGR in Schamerloh immer schwer getan lief es diesmal ganz anders. Nele Korte setzte sich bei einem starken Flankenlauf gegen zwei Gegnerinnen durch, ihre Flanke wurde von Maike Wittekindt per Kopf zum frühen 1:0 für die SGR ins Tor befördert (5.). In der 22. Minute erhöhte Taischa Hilmer mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 25 Meter Entfernung auf 2:0. Im Anschluss schaltete Rodenberg zurück, schlechtes Abwehrverhalten führte zum 1:2 für die Gastgeberinnen durch Juliana Meier (34.).
Nach dem Seitenwechsel schraubte Jana Golombek das Ergebnis auf 3:1 (50.). Schamerloh warf jetzt alles nach vorn, aber die Rodenberger Abwehr stand sicher und ließ kaum Torchancen zu. So ergaben sich zwangsläufig gute Kontermöglichkeiten, die aber allesamt zu überhastet abgeschlossen wurden. „Der Gegner hätte sich nicht beschweren können wenn es in dieser Phase 6:1 oder 7:1 steht“, sagte Wehrhahn. Der Anschlusstreffer zum 2:3 durch Meier fiel so fast zwangsläufig (90.), direkt danach folgte der Schlusspfiff und Rodenberg feierte den Sieg in Schamerloh. „Das Ergebnis sieht knapper aus als es eigentlich war. Wir hatten das Spiel zu 80 Prozent im Griff und haben es versäumt, durch unsere Vielzahl von Torchancen das Spiel rechtzeitig zu entscheiden“, so Wehrhahn.