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SG Rodenberg verdrängt SC Deckbergen-Schaumburg von Platz drei

Rodenberg. Die SG Rodenberg machte von Beginn an Druck, beim ersten Angriff traf Maike Wittekindt den Pfosten des Gäste-Tores. Immer wieder brannte es vor dem SC-Tor. „Das Spiel war im Grunde für uns nach 15 Minuten gelaufen“, erklärte SC-Coach Dirk Bredemeier. In der Minute wusste sich Julia Remmers nicht anders zu helfen, sie schlug den Ball mit der Hand von der Linie. Die Folge war eine rote Karte und ein Elfmeter, den Jule Kölling zum 1:0 versenkte (16.). In der Folge mussten sich die Gäste der zahlreichen Angriffe in Unterzahl erwehren. „Wir haben zuviele Torchancen in der ersten Halbzeit ausgelassen, hätten deutlich höher führen müssen“, bemängelte SGR-Coach Jörg Wehrhahn die Chancenverwertung seiner Mannschaft. In der 32. Minute erhöhte Wittekindt nach Vorlage von Jana Golombek auf den 2:0-Pausenstand. Auf Seiten der Gäste scheiterte Annika Bothe mit einem 20-Meter-Freistoß an der Latte des SGR-Tores.


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Nach dem Seitenwechsel machten die Gastgeber den Sack zu. Sophia Burkowski (50.) und Nele Korte (60.) erzielten die Treffer zur 4:0-Führung für Rodenberg. In dieser Drangphase der Gastgeberinnen wurde SC-Torhüterin Vanessa Schake zur besten Spielerin der Gäste. Deckbergen wehrte sich, suchte die Offensive und wurde in der 67. Minute durch den Treffer von Emily Niemann zum 1:4 belohnt. Bereits vier Minuten später schraubte Marie Otto die Führung auf 5:1 (71.). Im Anschluss wähnten sich die Gastgeberinnen in Sicherheit, Deckbergen nutzte zwei Unsicherheiten in der SGR-Abwehr eiskalt aus. Erneut Niemann (85.) und Annika Ebbighausen (90.) erzielten die Treffer zum 3:5 für die Gäste.

„Da muss man wirklich noch mal sagen Hut ab vor der Leistung von Deckbergen, dass sie auch mit zehn Spielerinnen nie aufgegeben haben Tore zu erzielen“, so Wehrhahn. „Am Ende bin ich aber froh und auch ein wenig stolz auf mein Team, dass wir nach 0:4-Rückstand und in Unterzahl über den weitaus größten Teil Spielzeit noch einmal zurückgekommen sind und das letzte Spieldrittel sogar mit 3:1-Toren für uns entscheiden konnten! Mit dieser Niederlage geht für uns die Welt nicht unter“, so Bredemeier.

SG Rodenberg: Riechers - Priesett, Wittekindt (64. Homeyer), Golombek, Otto, Burkowski, Hilmer (64. Prietzel), Korte, Kölling, Meier (80. Zeugner), Hoppe.

SC Deckbergen-Schaumburg: Schake - Eldracher, Litschel, Remmers, Bredemeier, Niemann, Julia Linke, Bothe (59. Kerner), Danziger, Hülsmann (46. Sahlfeld), Ebbighausen.

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