- Anzeige -

Ein paar Sekunden Unaufmerksamkeit kosten den Heimsieg

Bückeburg. Bis zur 89. Minute sah es nach dem ersten Heimsieg des VfL gegen den SC Hemmingen-Westerfeld aus. Dann durften sich die Gäste den Ball für eine präzise Flanke zurechtlegen, der Ball segelte über die vor dem eigenen Tor massierte VfL-Abwehr und erreichte Gibril Ceesay. Der stand mutterseelenallein am rechten Eck des Fünfmeterraums und hob den Ball über den herausstürmenden VfL-Keeper Leon Großkelwing zum 3:3 ins Tor. Das der VfL-Torhüter dabei nicht gut aussah - geschenkt, er war der einzige, der überhaupt reagierte. Der Fehler passierte vorher, Ceesay hatte im Umkreis von einigen Metern keinen Gegenspieler.


Bildergalerie (47 Bilder):


Das Remis sei gerecht, so der Gäste-Coach Semir Zan. „Sie waren uns körperlich und geistig überlegen“, anerkannte Zan die Leistung des VfL. Seine Mannschaft habe dennoch Moral gezeigt und sich nach dem 1:3 nicht aufgegeben. Dabei habe man doch den Vorteil einer 1:0-Führung gehabt, so Zan. Der VfL zeigte ab der 20. Minute einen engagierten und mutigen Auftritt. Marvin Steigmann, Finn Fischer und Miles Sydow absolvierten ein enormes Laufpensum und brachten die Gäste-Abwehr mehrfach ins Schwimmen. Die ersten 20 Minuten gehörten den Gästen, die sich im Spielaufbau sehr viel Zeit ließen und dann mit langen Schlägen ihre Angreifer einsetzten.

In der 13. Minute brachte Aljoscha-Lartey Hyde die Gäste 1:0 in Führunng. Insbesondere die jungen Spieler des VfL steckten den Rückstand weg und arbeiteten sich Minute um Minute besser ins Spiel. Nach 35. Minuten gelang eine Balleroberung, es ging schnell Richtung Gäste-Tor, Bastian Könemann stand völlig frei und vollendete zum 1:1. Nur zwei Minuten später gelang das nächste frühe Stören, Markus Mensching marschierte von der rechten Außenbahn Richtung Strafraum, seine flache Hereingabe schoss Fischer zum 2:1 ins Gäste-Tor (37.). „Es ist dann so aufgegangen, wie wir uns das vorgenommen haben“, sagte VfL-Coach Thorben Brandt.

In Hälfte zwei rückten die Gäste 20, 30 Meter auf, wollten das 2:2. Bückeburg blieb mit schnellen Angriffen gefährlich, Könemann ging bei einer zu langen Ballannahme eines SC-Verteidigers dazwischen, flankte vor das Tor. SC-Abwehrspieler Julian-Kolja Hyde brachte den Ball beim Abwehrversuch im eigenen Tor unter, der VfL führte 3:1 (60.). Jetzt warfen die Gäste alles nach vorn, als die VfL-Abwehr einen Ball nicht entschlossen klärte drosch Aron Gebreslasie den Ball unhaltbar zum 2:3 in den Winkel (64.). Mit Glück und Geschick verteidigte der VfL das 3:2 bis zu jener 89. Minute, hatte dabei noch selbst gute Chancen, immer wieder von Fischer über die linke Seite angetrieben.


VfL Bückeburg: Großkelwing - Abram, Landfester, Werner, Sydow (87. Struckmeier), Steigmann (90. Dath), Raschke, Könemann, Mensching (86. Geng), Schroeder, Fischer.

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.