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SG Rodenberg - SBV Erichshagen 4:1 (1:0). Der Heimsieg war hochverdient, daran ließ auch SGR-Coach Andreas Schrader keinen Zweifel. Nichtsdestotrotz war der Coach im letzten Heimspiel der laufenden nicht zufrieden mit dem, was seine Mannschaft da ablieferte. Schrader stand ein qualitativ sehr guter Kader zur Verfügung, die Anfangsaufstellung war in der ersten Halbzeit sehr offensiv ausgerichtet. Die Gäste kamen kaum über die Mittellinie, nur die Gastgeberinnen machten zu wenig aus der Überlegenheit.
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„Bis auf das 1:0 haben sie nichts umgesetzt“, monierte Schrader. Nele Korte hatte die Führung über die rechte Seite mit einer Hereingabe eingeleitet, Lara Hoffmann schob den Ball zum 1:0 für die SGR über die Linie (13.). Für das auf dem Platz stehende Potential habe die Mannschaft nicht clever genug gespielt, so Schrader. Zu wenig Bewegung, schlechte Pässe, fast alle Angriffe über die rechte Seite, bis auf zwei Chancen für Maike Wittekindt und Hoffmann sprang nichts dabei heraus.
Nach dem Seitenwechsel suchte die SGR den Weg zum Tor zielstrebiger, dabei unterliefen den Gastgeberinnen aber immer wieder leichte technische Fehler. Die stärkste Phase hatten die Gastgeberinnen zwischen der 60. und 65. Minute. Da ging es schnell, mit guten Pässen über die Flügel oder die Gäste verloren den Ball durch die nachsetzenden Rodenbergerinnen noch in der eigenen Hälfte. Maike Wittekindt erhöhte mit einem Doppelschlag auf 3:0 (60., 63.), Sophia Burkowski blieb im Zeitfenster und traf zum 4:0 (65.). „Der Rest war Müll“, schimpfte Schrader, die Fehlerquote stieg wieder, die Konsequenz in Richtung Tor war weg. Am Ende musste die SGR sogar noch - fast schon üblicherweise - aufgrund einer unaufmerksamen Abwehr ein Gegentor hinnehmen. Anna Freisleben traf für Erichshagen zum 1:4 (85.).
SG Rodenberg: Schwerdtner - M. Wittekindt, Golombek, Depping, Homeyer, Otto (65. Hilmer), Burkowski, Hoffmann (60. Prietzel), Korte, Kölling, Zeugner (46. Rohde).