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Kreuzbandriss von einem Jahr

Stadthagen. „Das war für mich eine komische Situation, es war kein schönes Gefühl, dass die Kniescheibe einfach woanders war und ich nicht aufstehen konnte“, erinnert sich Maximilian Werns an den Zeitpunkt vor fast genau einem Jahr, als er einen Kreuzbandriss erlitt. Es war der 2. Juli 2019, die Diagnose „Kreuzbandriss“ schockte nicht nur den Angreifer des Fußball-Kreisligisten FC Stadthagen, sondern auch seine Mannschaftskameraden. Werns war vor seiner zweiten Herrensaison schon ein fester - und gefährlicher - Bestandteil im FC-Angriff, sein Ausfall war eine Schwächung. Der 20jährige steht ein Jahr danach kurz vor dem Abschluss seiner Ausbildung zum KFZ- Mechatroniker.

Mit der Diagnose war der lange Weg zurück vorgezeichnet. Zunächst die Operation, die erfolgte schon nach einigen Wochen. Gehen, mit Krücken und einer Schiene am Bein, so geht es los. Werns bekam eine Maschine nach Hause, die das Bein langsam bewegte. „Damit das alles wieder ins Laufen kommt, dass Bein allein zu bewegen und zu strecken, da war die Angst zu groß“, beschreibt Werns die Anfänge der Rehabilitationsmaßnahmen. Physiotherapie, Koordinationsübungen, Fitnessstudio, irgendwann langsam wieder laufen, Stück für Stück arbeitete sich Werns zurück. Für ihn war es eine schwierige Lage, sich selbst bezeichnet er als „Fußballverrückt“, gilt als trainingsfleißig und immer bereit, die volle Leistung abzurufen.

Da kommt auch mal der Kopf ins Spiel, was passiert, wenn ich wieder auf den Platz gehe? Er werde versuchen, dann gefährliche Zweikämpfe zu vermeiden, so Werns. Keine leichte Aufgabe für einen als enorm zweikampfstark bekannten Spieler. Aber die liegt noch in der Ferne, aktuell bezeichnet er seinen Stand bei „50 bis 60 Prozent, auf sehr gutem Weg“ der alten Fähigkeiten. Ein kleiner Vorteil waren die Maßnahmen der Corona-Pandemie, Werns arbeitete sich ohne irgendwelchen Erwartungsdruck von außen sozusagen unbeobachtet zurück.

„Schön war das alles nicht, ich hoffe, dass es nicht noch mal passiert“, meint Werns. Zurzeit gehört die Tartanbahn im Jahnstadion zu den Trainingsgeräten, dazu kommen Koordinationsübungen mit dem Ball, teils auch unterstützt von Coach Thorsten Rinne. Vorsicht steht im Vordergrund, „es fehlt noch eine Menge“. Der Wille mit dem Werns in die Zweikämpfe geht erweist sich jetzt als hilfreich um die Verletzung bald abzuhaken. „Wir haben Maxi in unserem Spiel sehr vermisst. Seine Verletzung hat uns in der Offensive für unsere Gegner ausrechenbarer gemacht und vieler Optionen beraubt. Ich bin sehr froh und glücklich ihn wieder im Training zu sehen und werde ihm helfen noch stärker zurück zu kommen. Alle im Verein freuen sich auf die Rückkehr von ´Werner´“, erklärt Rinne.

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