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SG LINDHORST/BECKEDORF/SACHSENHAGEN MACHT DAS TRIPLE PERFEKT

FOTOS/TEXT: SVEN UNRUH

Hameln. Die Frauen der SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen haben ihre beeindruckende Saison mit dem Gewinn des Kreispokals gekrönt. Im Finale auf dem Kleinfeld in Hameln setzte sich der Favorit bei wechselhaften Wetterbedingungen verdient mit 2:0 (1:0) gegen die SG Auetal/Bückeberge II durch. Rund 100 Fans beider Mannschaften hatten sich auf den Weg nach Hameln gemacht und sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse.


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Dabei trafen zwei Mannschaften aufeinander, die in ihren jeweiligen Ligen eine makellose Saison gespielt hatten. Sowohl die SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen als auch die SG Auetal/Bückeberge II waren während der gesamten Spielzeit ohne Punktverlust geblieben.

Die Favoritinnen erwischten einen Traumstart. Bereits in der fünften Minute spielte Lucie Geng einen präzisen Pass auf Jenny Bade, die aus rund zehn Metern zur frühen 1:0-Führung einschoss. In der Folge dominierte die SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen das Geschehen und erspielte sich zahlreiche gute Möglichkeiten, versäumte es jedoch, die Führung auszubauen.Besonders in der 19. Minute lag das 2:0 in der Luft, als Lucie Geng mit einem Schuss nur den Pfosten traf. Wenig später verhinderte die starke Torhüterin der SG Auetal/Bückeberge mit einer sehenswerten Parade den nächsten Gegentreffer und lenkte einen gefährlichen Abschluss noch über die Latte.


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Nach etwa 20 Minuten fanden die Außenseiterinnen besser in die Partie. Die SG Auetal/Bückeberge II konnte nun eigene offensive Akzente setzen und gestaltete das Spiel ausgeglichener. Vor allem die eingewechselte Inka Schütt sorgte immer wieder für Unsicherheiten in der Defensive der Gegnerinnen. Klare Torchancen blieben jedoch zunächst Mangelware, sodass es mit der knappen Führung für die SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen in die Halbzeitpause ging. Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte der Favorit weitgehend das Spielgeschehen. Die Mannschaft von Trainer Frank Fuchs erspielte sich zahlreiche weitere Möglichkeiten, ließ jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen. Dadurch blieb die Begegnung lange offen.


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Erst nach rund 70 Minuten konnte sich die SG Auetal/Bückeberge II aus der anhaltenden Druckphase befreien und wieder für Entlastung sorgen. Mia Fichtner und Inka Schütt kamen zu guten Gelegenheiten, konnten diese jedoch nicht verwerten. So blieb die Hoffnung auf den Ausgleich zwar bestehen, doch die größere Anzahl an Chancen lag weiterhin auf Seiten der SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen. Die Entscheidung fiel schließlich in der 88. Minute. Lisa-Marie Bremer setzte sich auf der rechten Seite stark durch und spielte den Ball in die Mitte zu Lucie Geng. Diese ließ sich aus kurzer Distanz die Chance nicht entgehen und erzielte das entscheidende 2:0.


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Kurz darauf pfiff Schiedsrichterin Elke Harmening die Partie ab. Damit durfte die SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen nach dem Gewinn der Kreismeisterschaft und der Kreishallenmeisterschaft auch den Kreispokal in die Höhe stemmen und eine außergewöhnliche Saison mit dem Triple krönen. Trainer Frank Fuchs zeigte sich nach dem Schlusspfiff erleichtert und stolz auf seine Mannschaft: „Ausschlaggebend für uns war heute die Umstellung auf das Siebenerfeld. Das ist doch eine Riesenumstellung. Wir wussten das vorher und haben das auch ein bisschen trainiert. Man hatte heute etwas zu verlieren. Man konnte nichts gewinnen. Dann so viele Fans, die mitgekommen sind, vielen Dank dafür. Da war ein bisschen der Köttel in der Hose. Das hat man heute Morgen schon gemerkt am Treffpunkt. So locker wie sonst war das nicht. Bückeberge hat das, finde ich, auch sehr gut gemacht, hat uns gut wegverteidigt. Glücklich war das frühe Tor. Das war wichtig für uns.“


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Trotz der Niederlage zeigte sich auch Trainer Thomas Böttcher von der SG Auetal/Bückeberge II mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden:
„Wir haben eine super Leistung abgeliefert heute. Die erste Halbzeit war ein bisschen besser. In der zweiten Halbzeit waren die ersten 20 Minuten nicht so gut. Da standen wir ziemlich tief hinten drin, aber dann sind wir nochmal gekommen. Bisschen Pech gehabt. Hatten natürlich auch Glück bei manchen Torschüssen der Gegner, die hätten eigentlich den Sack schon früher zumachen müssen. Aber ich bin zufrieden, auch mit der gesamten Saison.“

Das Schlusswort gehörte erneut Frank Fuchs, der die Spielzeit seiner Mannschaft in wenigen Worten zusammenfasste: „Sensationell, überragend, absolut verdient und man muss klar sagen: Die Mädels haben sich das verdient und das zu 100 Prozent.“ Mit dem Kreispokalsieg setzte die SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen einer außergewöhnlichen Saison die Krone auf. Gegen eine kämpferisch starke SG Auetal/Bückeberge II setzte sich am Ende die spielerische Überlegenheit des Favoriten verdient durch

SG Bückeberge/Auetal II: Mallach, Held, Hönicke, Schmidt, Bauer, Fichtner, Juppe (Haji, Buddensiek, Teubener, Braun, Schütt).

SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen: Windhorn, Sevim, Poehler, Weigl, Bade, Geng, Thürnau (Drews, Bremer, Giltmann, Stahlhut, Lusga).

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