VORJAHRESFINALIST FC HEVESEN ZIEHT ERNEUT INS FINALE EIN
Haste. Vor rund 340 Fans hat der FC Hevesen das Halbfinale im Kreispokal Schaumburg beim ETSV Haste 3:2 (1:0) gewonnen. Damit steht Hevesen zum zweiten Mal in Folge im Pokalfinale, trifft am Pfingstsonnabend in Lindhorst auf den SV Engern. Immer mal wieder einsetzender Regen machte das spielen auf dem tiefen und ziemlich holprigen Platz in Haste nicht einfacher. Die Gäste griffen in den Anfangsminuten überfallartig an, hatten nach vier Minuten eine erste gute Chance, die ETSV-Keeper Yannik Bauer mit einem Reflex zunichte machte. Es sollte für lange Zeit die einzige Möglichkeit für den FCH bleiben. Nach einigen Minuten hatte sich das Spiel geordnet. Haste rückte auf und dominierte das Spiel, Hevesen suchte Konter spielte aber zu hektisch und ungenau.
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Haste zeigte einige gute Ansätze im Aufbau, aber bis auf eine Möglichkeit in der 13. Minute durch Finn-Jonas Koch blieb es bei den Ansätzen. Zwingende Abschlüsse sprangen nicht dabei heraus. Auf der anderen Seite versuchte Hevesen seine Angreifer mit langen Bällen in Szene zu setzen. Hier fehlte es an der nötigen Präzision in Richtung Gäste-Tor. Ein Einwurf auf Höhe des Haster Strafraumes brachte dann die Führung. Haste schaffte es nicht zu klären, Dennis Kleiber kam zum Schuss und traf zum 1:0 (37.). Bis zum Pausenpfiff passierte nichts mehr, ebenso in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit. Einsetzender strömender Regen und der schlechte Platz trugen das ihre dazu bei. Dann wurde der FCH stärker, im Anschluss an einen Eckball erhöhte Alexander Thomas per Kopf auf 2:0 (56.).
Diesmal antwortete Haste umgehend. Maximilian Schmidt setzte sich im FCH-Strafraum durch und erzielte das 1:2 (59.). Das Spiel lief vor sich hin, bis Mattes Wilharm einen Freistoß aus 25 Metern unhaltbar zum 3:1 für die Gäste in den Winkel knallte (71.). Haste versuchte alles um dem Spiel eine Wende zu geben. Doch der 2:3-Anschlusstreffer von Jan Schoenfelder per Kopfball kam zu spät (87.). „In der zweiten Halbzeit war es ein typisches Pokalspiel, beide haben die Bedingungen angenommen und einen tollen Fight hingelegt“, sage ETSV-Coach Benjamin Mendrek. Seine Mannschaft musste in der 63. Minute mitansehen, wie sich Finn Wilmsmeier ohne Gegnerdruck eine schwere Knieverletzung zuzog und ins Krankenhaus musste.
Insgesamt waren es dann zu wenig echte Chancen für Haste, immerhin brachten die Gastgeber mit den jeweiligen Anschlusstreffern noch einmal Spannung in die Partie. „Ein großes Kompliment an meine Mannschaft, eine wirklich gute Leistung heute“, so Mendrek. FCH-Coach Denis Reinhardt war voll des Lobes für die Gastgeber. Zum einen für die Organisation des Drumherum, zum anderen für die Leistung. „Sie haben uns kämpferisch alles abverlangt“, so Reinhardt. Nach dem 2:0 habe man mehr Räume gehabt. „Haste hat es gut verteidigt. Wenn du gegen einen kompakten und engagierten Gegner spielst ergeben sich nicht so viele Chancen“, sagte Reinhard.
ETSV Haste: Bauer, Freier, M. Schoenfelder, Wilmsmeier, Stegemann, Koch, Nietert, J. Schoenfelder, Koch, Cordes, Schmidt (Fehse, Mendrek, Hundertmark, Busch, Auer, Kilian, Müller).
FC Hevesen: Kruse, T. Kammann, Klupsch, Levenhagen, Thomas, Wellschmidt, Kleiber, Tim-Lucas Vauth, M. Kammann, Vehling, Pöhler (Wilharm, Tim-Oliver Vauth, Seele, Jahn, Wilharm, Warnat).