SAMER MAHMO SCHIEßT DEN SC AUETAL INS GLÜCK
Obernkirchen. Es war ein Finale mit 1065 zahlenden Zuschauern und einem gerechten Sieger: Der SC Auetal gewann das Kreispokalfinale 2022 gegen den FC Hevesen 2:1 (0:1). Samer Mahmo schoss den SCA ins Glück, er wurde in der Schlussphase eingewechselt und zeigte seine Knipser-Qualitäten. „Das ist unbeschreiblich, ich bin jetzt 34 Jahre und glaube nicht, dass ich so ein Finale noch mal erlebe. Unbeschreiblich, richtig geil, macht richtig Spaß“, schilderte Mahmo seine Gefühlswelt inmitten des jubelnden SCA-Anhangs. Der Pokalsieg war hochverdient, weil Auetal beständig nach fußballerischen Lösungen suchte, Hevesen vor allem auf lange Bälle setzte und in Hälfte zwei keine Torchance hatte.
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Der Finaltag im Schaumburger Kreispokal war vom Ausrichter SV Obernkirchen hervorragend organisiert. Vor allem das Fanlager des FC Hevesen hatte mächtig aufgefahren, sowohl von der Zahl der Fans her als auch technisch. Beim Einlaufen wurden Konfettikanonen abgefeuert, mehr als 200 Fahnen boten ein tolles Bild vom FCH-Fanblock. Und es gab eine Premiere, die den meisten Zuschauern zunächst gar nicht so ins Auge viel. Zum ersten Mal gab es im Schaumburger Fußball vier Unparteiische: Schiedsrichter Jens Krowiorz, die Assistenten Jonah Krowiorz und Kevin Kleinebeck und als vierten den Offiziellen, zuständig für die Wechsel in Person von Uwe Kudobe. Das Drumherum war angerichtet, angefangen beim guten Wetter bis hin zu den vielen Fans, die auf den Anstoß warteten.

Zum ersten Mal vier Schiedsrichter, von links: Uwe Kudobe, Kevin Kleinebeck, Jens Krowiorz, Jonah Krowiorz.
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Samer Mahmo
Jetzt musste der FCH reagieren, warf alles nach vorn. Und wieder blieb Auetal ruhig, wehrte alle Angriffsversuche ab. Beim Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen, die Auetaler Fans stürmten den Platz. So dauerte es eine Weile, ehe Staffelleiter Dirk Bruns den Pokal an Mannschaftskapitän Florian Meier überreichte. „Wir sehen, welche Qualitäten Samer hat, um so ein Ding umzubiegen“, freute sich SCA-Coach Thomas Reh. Es sei ein typisches Endspiel gewesen. „Sie haben versucht das 1:0 über die Runden zu bringen, wir haben versucht Fußball zu spielen. Ich fand uns fußballerisch schon ein Stück besser, mit einer besseren Struktur. Insofern war der Sieg auch verdient“, erklärte Reh.SC Auetal: Meier, Feldmann, Meyer, Neermann, van de Löcht, Steinsiek, Herrmann, Brecht, Friedrichs, Dunkley, Guire (Hohmeier, Franke, Mahmo, Pernau, Hauser, Winkelhake, Andre).
FC Hevesen: Strathe, T. Kammann, Klupsch, Thomas, Maier, Wellschmidt, Kleiber, Tim Vauth, Vehling, Weiß, Pöhler (Kruse, Engwer, Tom Vauth, Seele, M. Kammann, Siekmeier, Wilharm, Krull).
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