HALBFINALE 2: TSV KRANKENHAGEN - FC HEVESEN 1:3 (0:2)

Lauenau. Der SC Auetal hat das Finale im Kreispokal Schaumburg erreicht. Beim SV Victoria Lauenau gewann der SCA das Halbfinale 3:2 (0:2) und zog in das Finale am Pfingstsonnabend auf dem Obernkirchener Ochsenbruch ein. Das Spiel hatte vor allem in der zweiten Halbzeit Pokalcharakter, als es Auetal gelang die Partie zu drehen. Es war spannend, teils auch ruppig, der Sieg der Auetaler aufgrund einer gewaltigen Steigerung in der zweiten Halbzeit verdient. Dem hatte Lauenau nichts entgegenzusetzen. Dabei hatten die Gäste so etwas wie eine tragische Figur auf dem Platz. Philipp Dunkley erzielte den Siegtreffer, zwei Minuten danach ging er mit gelb-rot vom Platz und musste dann noch mehr als 15 Minuten von außerhalb mitfiebern bis der Finaleinzug sicher war.


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In der ersten Halbzeit lief das Spiel zunächst zwischen den Strafräumen, ehe Auetal ab Mitte der ersten Halbzeit stärker wurde. Dunkley hatte bereits in der 17. Minute mit einem Schuss den Pfosten getroffen. Mitten in die Auetaler Drangperiode dann der Schock für die Gäste. Einer vielen Passversuche auf Hendrik Dargel fand den gewünschten Abnehmer, Dargel lief allein auf SCA-Keeper Frederik Meier zu und traf zum 1:0 (33.). Auetal war geschockt, spielte den Anstoß und verlor sofort den Ball. Julien Erdmann lief von der Mittellinie los, erreichte den Strafraum und traf zum 2:0 (34.). Auetal brauchte einige Zeit um wieder im Spiel zu sein, hatte erneut durch Dunkley noch gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer.

Nach dem Seitenwechsel kam es zum erwartbaren Auetaler Sturmlauf. Lauenau hielt dem nicht lange stand, die Kräfte schwanden sichtbar. Auetal berannte die Gastgeber, brauchte dann knapp zehn Minuten um das Spiel zu drehen. In der 65. Minute traf Benedikt Friedrichs zum 1:2, nur drei Minuten später erzielte der eingewechselte Samer Mahmo das 2:2 (68.). Er war auf seine typische Art der Ballabdeckung nicht vom Spielgerät zu trennen und am Torschuss zu hindern. Wieder wenig später verwandelte Dunkley eine n Freistoß in zentraler Position aus 18 Metern direkt zum 3:2 (74.). Nur zwei Minuten später sah er die gelb-rote Karte und war zum Zuschauen verdammt.

In den verbleibenden 15 Minuten versuchte Lauenau noch einmal Kräfte freizusetzen und den Ausgleich und damit das Elfmeterschießen zu erreichen. Doch dieses Vorhaben gelang nicht, Auetal verteidigte den knappen Vorsprung. Lauenau musste schließlich das Pokalaus akzeptieren, Auetal feierte den Finaleinzug.

SV Victoria Lauenau: Janitschke, Erdmann, C. Glashagen, Stegemann, Konerding, Dargel, Hachfeld, Bräunig, Wittek, M. Frielinghaus, Rauf (Zagola, Fischer, Stock, S. Stegemann, J. Frielinghaus).

SC Auetal:Meier, Feldmann, Meyer, Hauser, Steinsiek, Winkelhake, Herrmann, Brecht, Friedrichs, Dunkley, Guire (Hohmeier, Franke, Mahmo, Wiechmann, Pernau, van de Löcht, Andre).

Halbfinale 2

TSV Krankenhagen - FC Hevesen 1:3 (0:2) Im zweiten Halbfinale setzte sich der Kreisligist FC Hevesen beim Tabellenführer der 1. Kreisklasse klar durch. Das Ergebnis hätte bei einer besseren Chancenverwertung der Gäste auch deutlich höher ausfallen müssen. Auf dem engen Sportgelände mit vielen Zuschauern, die Gastgeber hatten eine gute Organisation auf dei Beine gestellt, blieb Krankenhagen die durchaus für möglich gehaltene Überraschung verwehrt. Zu deutlich war der Klassenunterschied zu sehen, Hevesen bestimmte das Geschehen. In den ersten 15 Minuten hatte Hevesen schon drei Chancen, unter anderem durch Tom Vauth, der aus fünf Metern am TSC-Keeper scheiterte. Volkmar Vöge schoss für den TSV in der 25. Minute erstmals auf das Gäste-Tor, allerdings deutlich drüber.

In der 28. Minute verlängerte Alexander Wellschmidt einen Einwurf auf Dennis Kleiber, der das 1:0 erzielte. Wellschmidt selbst erhöhte in der 34. Minuten auf 2:0 für den FCH. Tim Vauth hatte noch vor der Pause die Chance auf das 3:0. Nach dem Seitenwechsel keine Änderung, Krankenhagen so gut wie chancenlos. In der 58. Minute erhöhte Vitalis Rupp auf 3:0 für die Gäste, das Spiel war angesichts der Kräfteverhältnisse auf dem Platz entschieden. Vöge kam in der 65. Minute an den Ball, erzielte aus elf Metern den 1:3-Anschlusstreffer, der Krankenhagen und seinen Zuschauern noch einmal Leben einhauchte. Doch der zweite Treffer für Krankenhagen kam nicht, Hevesen zog hochverdient in das Finale ein und trifft dort auf den SC Auetal.

TSV Krankenhagen: Struckmann, Voigt, Brand, Böttke, Vöge, Dresenkamp, Druffel, Kogel, Melcher, Schmieding, Stegner (A. Redeker, S. Redeker, J. Redeker, Schmieding, Neuhaus, Golub, Dreier, Sümenicht).

FC Hevesen: Strathe, Klupsch, Thomas, Tom Vauth, Maier, Wellschmidt, Kleiber, Tim Vauth, Vehling, Weiß, Wilharm (Kruse, T. Kammann, Seele, Tarcicki, M. Kammann, Rupp).

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