- Anzeige -

SCA NUTZT DREI STANDARDS - SG STEHT SICH SELBST IM WEG

Auetal. In der zweiten Runde des Kreispokals Schaumburg war Schluss für die SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten. Beim Ligakonkurrenten SC Auetal musste der Kreisligist eine 2:3 (0:2)-Niederlage akzeptieren. Der Gastgeber erwies sich dabei als schrecklich effektiv, nutzte die Schwäche der SG bei Standards konsequent aus. In der ersten Halbzeit spielte sich das Geschehen zu 98 Prozent in der Auetaler Hälfte ab. Der SCA stand tief, Liekwegen rückte hoch ins Mittelfeld auf und berannte das Tor der Gastgeber. Die hatten mit Niklas Dohm an diesem Tag einen zuverlässigen Rückhalt im Tor. Vier, fünf hochkarätige Chancen verschoss die SG, die die durch die lauffreudige SCA-Abwehr ohnehin engen Räume selbst noch enger machte und sich selbst im Weg stand.


Bildergalerie (32 Bilder):


Auf der anderen suchte der SCA sein Heil in Kontern, die, genügend Tempo vorausgesetzt, auch durchaus mehr als Nadelstiche waren. Ein Eckball überraschte die SG-Abwehr, die über das Erscheinen des Balles im eigenen Strafraum so erstaunt schien, dass Marc Steinsiek nahezu unbehindert zum 1:0 einschoss (18.). Wenig später segelte ein Freistoß von der rechten Seite in den SG-Strafraum, die Abwehr war alles aber nicht im Bilde, Marc Hauser traf zum 2:0 (25.). Damit war das Spiel auf den Kopf gestellt, die SG vergab weitere Hochkaräter. Nach dem Seitenwechsel die vermeintliche Entscheidung. Ein Eckball für den SCA, zentral vor das Tor, Steinsiek stieg hoch und köpfte zum 3:0 ein (53.). Jetzt half alles nicht, die Gäste warfen alles nach vorn. Der SCA schaffte kaum noch Entlastung, in der 71. Minute belohnte Ahmet-Yasar Akman die Bemühungen mit dem 1:3.


„"/

Ein Beobachter unterwegs: Da der FC Stadthagen bereits am Sonntag auf den SC Auetal und eine Woche später auf die SG Liekwegen trifft nutzte FC-Coach Thorsten Rinne die Gelegenheit um die Gegner zu beobachten. Derweil hatte Cotrainer Ismail Topcu beim 7:0 gegen den SC Rinteln II die Verantwortung auf der FC-Bank.


In den Schlussminuten brannte es im SCA-Strafraum, Timo Schmalz verkürzte auf 2:3 (84.). Es reichte nicht mehr zum Ausgleich, Auetal bejubelte den Pokalerfolg. SCA-Coach Thomas Reh sah das durchaus kritisch, vor allem die zweite Halbzeit: „Man hat einfach zu wenig getan, vielleicht hat auch der Gegner mehr getan. Am Ende haben wir uns über die Runden geholfen und schlecht Fußball gespielt. Das ist nicht was ich mir vorstelle und die Mannschaft besser kann“, erklärte Reh. Es sei ein Retten bis zum Schlusspfiff und einfach schlecht gewesen. „Wir waren in der ersten Halbzeit sehr präsent, haben dann teilweise schlechte Entscheidungen getroffen. Die Räume haben wir uns teilweise selbst sehr eng gemacht, dann ist es einfach zu verteidigen und kann schnell kontern, das haben sie gut gemacht“, sagte Frank Fuchs vom SG-Trainerteam Fuchs/Endrik Kording.


SC Auetal: Dohm, Feldmann, Fickendey-Engels, Meyer, Pernau, Hauser, Steinsiek, Herrmann, Friedrichs, Winkler, Köhler (Hohmeier, Rauhut, Dieterich, Brecht, Dunkley, Guire),

SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten: Runge, Struckmeier, Vogt, Bamba, Akman, Krösche, Evcimik, Alfaki, Schmalz, Eschert, Christou (Henselewski, Erdogdu, Altmann, Glag).

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.