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LINDHORST KONTERT SPRINGE ZUM HEIMSIEG AUS

Lindhorst. Der Fußball-Bezirksligist TuS Jahn Lindhorst hat auf eigenem Platz gegen den FC Springe 4:1 (1:1) gewonnen. Es war ein Aufeinandertreffen zweier sehr unterschiedlicher Spielsysteme. Springe mit viel Ballbesitz, langen Ballstafetten und dem Versuch, den Gegner zurecht zu legen. Lindhorst immer auf dem Weg nach vorn, keine langen Ballpassagen, schnell den Abschluss suchend. In diesem Falle setzte sich Lindhorst mit schön herausgespielten Kontern in der zweiten Halbzeit durch.


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Kein Wunder also, dass Coach Ricardo Diaz Garcia nach dem Schlusspfiff strahlte. „Es war eine gute zweite Halbzeit, wir wollten kompakt verteidigen, dass haben wir gemacht. Wir wollten geduldig bleiben, haben in der ersten Halbzeit schon Chancen gehabt, waren aber nicht kaltschnäuzig genug. Durch das geduldige und gute verteidigen haben wir unsere Konter bekommen. Springe hat sehr offensiv gespielt, hat gut gespielt, aber wir haben die richtigen Nadelstiche gesetzt“, erklärte Diaz Garcia. Daniel Aust habe hinten alles rausgebracht, Elias Kohnert als Zielspieler auch in der Schlussphase noch tiefe Läufe gestartet. „Ein richtig starkes Spiel meiner Mannschaft“, sagte der Coach.


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Das Spiel verlief in der ersten Halbzeit lange ausgeglichen, mit Chancen auf beiden Seiten. Zwar nicht zwingend, aber es ging in die Richtung. Lindhorst beschäftigte Springe mit schnellen Angriffen, die Gäste ließen sich beim Spielaufbau Zeit. Ab der 35. Minute wurde das Aufbauspiel der Gäste stärker, der Ball lief schneller, die Lindhorster Abwehr war stark gefordert. Aber die schnellen Pässe waren nicht immer zu verhindern, Leon Mack war einen Augenblick unbewacht, wurde angespielt und hatte keine Mühe den Lindhorster Keeper Maximilian Lanz zum 1:0 für die Gäste zu überwinden (41.).


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Lindhorst reagierte, und zwar nicht geschockt. Fast im Gegenzug wurde ein Freistoß aus dem linken Halbfeld auf den zweiten Pfosten geschlagen. Daniel Aust legte den Ball per Kopf vor die Füße von Jasper Reese, der noch vor der Pause zum 1:1 ausglich (44.). In der zweiten Halbzeit suchte Springe die Entscheidung, wurde offensiver und schnürte Lindhorst ein. Die Abwehr der Gastgeber hatte viel Schwerstarbeit zu leisten, schaffte es aber, Springe den Weg in den Strafraum sehr häufig zu versperren. Bis auf ein, zwei Chancen aus dem Spiel und einem Lattentreffer hatte Springe bei geschätzten 80 Prozent Ballbesitz nicht viel erreicht. Erst ab der 65. Minute gelang Lindhorst eine erste Befreiung, Springe stand sehr hoch und geriet bei Kontern sofort in Schwierigkeiten.


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Die Lindhorster Führung kam ein wenig überraschend, lange hatte es nicht danach ausgesehen. Wieder ein Konter, wieder ein Lauf von Kohnert, der dann Jan-Malte Sydow einsetzte. Der Springer Rettungsversuch schlug fehl, Sydow traf zum 2:1 (71.). Springe erhöhte noch einmal das Risiko, fing den nächsten Konter, der zu einem Eckball wurde. Die Hereingabe wurde per Kopf an die Strafraumgrenze befördert. Dort stand Miles Sydow ganz allein im Rückraum, nahm den Ball direkt und traf durch Freund und Feind hindurch zum 3:1 (77.). Die Gäste warfen noch einmal alles nach vorn, verloren jedoch zunehmend ihre Ordnung, ließen viel Kraft beim Versuch, die Lindhorster Konter abzulaufen. In der Nachspielzeit belohnte sich Kohnert für seine Leistung mit dem Treffer zum 4:1-Endstand (90.+1).

TuS Jahn Lindhorst: Lanz, Aust, L. Unruh, Kohnert, Othmer, J. Sydow, Miles Sydow, V. Unruh, Blaser, Reese, Kubba (Krause, Sennholz, Wedemeier, Hausen, Marvin Sydow, Schütte, Holz).

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