VFR EVESEN FEIERT DERBYSIEG UND DEN WIEDERAUFSTIEG IN DIE LANDESLIGA
Evesen. Vor gut 350 Zuschauern feierte der VfR Evesen am vorletzten Spieltag der laufenden Saison den Wiederaufstieg in die Landesliga. Im Stadtderby gegen den Tabellendritten VfL Bückeburg setzte sich der Tabellenführer aus Evesen mit 4:0 (1:0) durch. Der Derbysieg war da die Sahne auf der Torte. Staffelleiter Axel Rose gratulierte VfR-Mannschaftsführer Lennard Heine zum Aufstieg und überreichte einen Spielball sowie eine Urkunde.
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VfR-Coach Burak Burak war selten so entspannt nach einem Spiel wie diesmal. „Da ist eine Last abgefallen. Wir haben das wirklich verdient, allein die letzte Trainingswoche. Was die für eine Pace abgeliefert haben war brutal. Heute wurde das bestätigt. Am Anfang waren beide vorsichtig, aber wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht, ich denke auch in der Höhe war das dann verdient“, erklärte ein überglücklicher VfR-Coach.
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„Evesen hat halt in der ersten Halbzeit einen Fehler genutzt. Nach dem 2:0 wirkten wir ein wenig gebrochen, haben dann herzlich wenig auf die Platte bekommen. Man kann schlecht argumentieren das es zu hoch ist, spiegelt aber auch nicht die kompletten 90 Minuten wider“, sagte VfL-Cotrainer Michael Evers, der den beruflich verhinderten Kim Neubert vertrat.
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Evesen wurde schnell spielbestimmend, Bückeburg stand tief und suchte seine Chance über Konter. Die allerdings fanden ihr Ende, auch durch unpräzise Anspiele, in der gut organisierten Abwehr der Gastgeber. Während Bückeburg über die gesamte Spielzeit hinweg kaum so etwas wie Chancen hatte knüpfte Evesen an seine guten Leistung vergangenen Wochen an. Das bedeutete eine klare spielerische Überlegenheit, der Druck auf Bückeburg wuchs mit jeder Spielminute. Civan Ertem war es, der dann die erste Druckentlastung brachte. Ein gut und flüssig gespielter Angriff wurde nach einem Ballgewinn von Lennard Heine mit einem Querpass zu Ertem richtig gefährlich, Ertem traf dann zum 1:0 (35.).
Nach dem Seitenwechsel wurde Bückeburg aktiver, suchte stärker die Offensive. Doch Evesen blieb souverän, vor allem in der Abwehr. Die weiter bestehenden Ungenauigkeiten beim VfL führten zu einem Ballverlust, wieder ein schnell und präzise gespielter Angriff. Emilio Enzi setzte sich auf der rechten Seite durch, sein flacher Pass vor das Tor wurde vom völlig blank stehenden Heine zum 2:0 verwertet (52.). Wenige Minuten später wurde das Spiel durch einen starken Regen nach einem Gewitter für zehn Minuten unterbrochen.
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Das Spiel wurde wieder angepfiffen und Bückeburg kalt erwischt. Kaum zwei Minuten nach dem Anpfiff kam Evesen in den VfL-Strafraum, aus einem Gewühle heraus traf Ertem zum 3:0 (61). Damit war die Sache entschieden, Bückeburg blieb offensiv harmlos, Evesen wollte nachlegen. Das gelang Shaalan Khain, der sich am Strafraum entlang dribbelte und dann abzog, der Ball schlug zum 4:0 ein (70.). Es gab noch eine schöne Geste der Gastgeber als Samuel Pentke, der sein letztes Spiel für den VfR bestritt, bei seiner Auswechslung durch ein Spalier seiner Mitspieler ging.
„Ich freue mich sehr für die Jungs. Man darf nicht vergessen wo wir herkommen. Die Saisonvorbereitung war eine Katastrophe. Ich war sehr optimistisch, weil ich wusste wer noch alles zurück kommt. Das wurde jetzt bestätigt, ich bin sehr froh, dass wir es geschafft haben“, zog VfR-Coach Buruk ein erstes Fazit der Saison.
VfR Evesen: Förster, Alack, Enzi, Ertem, Khain, Khalaf, Schroeder, Pentke, Stolte, Heine, Fichtner (Bolm, Cetin, Spannuth, Sanapo, Merdoglu, Özden, Kasso, Ghonaim, Haji, Girgo, Kelmendi).
VfL Bückeburg: P. Pöhler, Blaume, K. Pöhler, Bartke, Struckmeier, Schwier, Evers, Bremer, Marzinowski, Niemann, Weiß (Butenop, Matz, Rohrbach, Tamer, Dierks, John, Hese).











































