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VfL Bückeburg II enttäuscht - „Wir waren klar besser“ - Platzverweis für Jan-Eike Raschke

Fotos: hga/Thomas Dziony

Rehren A/R. In der Fußball-Bezirksliga Staffel drei hat der MTV Rehren A/R die alleinige Tabellenführung übernommen. Grundlage dafür war ein 3:0 (0:0)-Heimsieg über den VfL Bückeburg II und das 0:0 des Tabellenzweiten SC Rinteln gegen den TSV Algesdorf. Nach dem Spiel gingen die Meinungen über den Ausgang doch um einiges auseinander. In einem Punkt waren sich die Kontrahenten zunächst einig: Der Rehrener Platz lässt richtigen Fußball nicht zu. „Bückeburg hat es uns echt schwer gemacht, sie hatten in der ersten Halbzeit ein Übergewicht. In der zweiten Halbzeit hat man schon gesehen, dass wir das Tor mehr wollen. Ob man verdient sagen kann weiß ich nicht, wäre das Spiel weiter so gelaufen wie in der ersten Halbzeit hätte es 0:0 ausgehen können“, erklärte MTV-Coach Raphael Idel.


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Bückeburgs Coach Steffen Potthast war enttäuscht. „Wir waren 80 Minuten klar die bessere Mannschaft, hatten die besseren Torchancen und werden hinten heraus bestraft“, sagte Potthast. Das Ergebnis spiegele den Spielverlauf nicht wider. „Hier 3:0 zu verlieren, niemals“, meinte Potthast. Tatsache blieb das Ergebnis, welches eben sagte: Doch. In der ersten Halbzeit stand Rehren tief, Bückeburg rückte auf und hatte so ein Übergewicht im Mittelfeld. Über weite Strecken neutralisierten sich die Kontrahenten im Mittelfeld, es wurde viel mit langen Bällen operiert. MTV-Torhüter Rene Hammer vereitelte eine VfL-Chance, als er zunächst einen Schuss von Patrick Benecke parierte und anschließend auch den Nachschuss von Tim Buchwald. Auf der anderen Seite kam Rehren zu gefährlichen Ansätzen, meist ausgehend von Julian Lattwesen.


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Nach dem Seitenwechsel verlief das Spiel eher ausgeglichen, Buchwald traf die Latte des MTV-Tores, auf der anderen Seite klatschte ein Freistoß von Nick Bergmann an den Innenpfosten. Mit zunehmender Spieldauer gewann Rehren die Oberhand, in der 70. Minute erzielte Lars Metzner nach einem Eckball per Kopf das 1:0 für die Gastgeber. Im Anschluss versuchte der VfL zum Ausgleich zu kommen, wurde jedoch nicht zwingend genug. In den Schlussminuten war es Lattwesen, der mit dem Riecher für die Situation für die Entscheidung sorgte. In der 86. Minute spielte er Eike Raschke aus, der rammte ihn zu Boden. Raschke war letzter Mann, der Pfiff kam und damit auch der Platzverweis. Den Tatort verlegte der Schiedsrichter vor den Strafraum, der Freistoß brachte nichts ein. Lattwesen war jetzt nicht zu bremsen, in der 88. und 91. Minute erzielte er die Treffer zum 3:0-Endstand.

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