VFL-NACHWUCHS ZIEHT SICH MEHR ALS ACHTBAR AUS DER AFFÄRE
Bückeburg. Die Fußball-A-Junioren des VfL Bückeburg sind in der zweiten Runde des ARAG-Niedersachsenpokals wie erwartet ausgeschieden. Der Landesligist unterlag im heimischen Jahnstadion vor gut 400 Zuschauern dem Bundesliganachwuchs von Hannover 96 1:10 (0:3). Es herrschte Zufriedenheit auf beiden Seiten. Die Gäste sahen eine erledigte Pflichtaufgabe, die Gastgeber eine Mannschaft, die sich vor allem in der ersten Halbzeit mit aller Macht gegen den Favoriten stemmte. VFL-Keeper Marlon Lange zeigte mehrere gute Paraden, machte eine gute Figur.
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„Alles in Ordnung, es läuft bei uns. Wir haben sie in der ersten Halbzeit unter Druck gesetzt, uns gewehrt, viel investiert und das 0:0 lange gehalten. Nach der Halbzeit kommen wir raus und machen sogar das 1:3. Am Ende haben bei uns die Kräfte nachgelassen, dann haben wir gewechselt. Wenn es bei uns in Richtung zweite Garde geht und die ihre starken bringen, das ist dann auch ein Unterschied. In der zweiten Halbzeit sind sie mit viel mehr Tempo hintenraus. Für uns ein Riesenereignis, wir haben die U19 auf Landesliganiveau stabilisiert, darauf sind wir stolz“, erklärte VfL-Coach Mario Homeier.
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„Das Ergebnis spiegelt den Qualitätsunterschied wider. Aber, was ich auch schön finde, Bückeburg hat sein Highlight gehabt und ein schönes Tor erzielt. Von daher absolut in Ordnung. Wir sind auch zufrieden, haben zehn Tore gemacht, da können wir gut mit leben“, sagte 96-Coach Dirk Lottner.
In der Anfangsphase - und im späteren Spielverlauf immer mal wieder - gab es Szenenapplaus, wenn sich der hoch anlaufende VfL in die Zweikämpfe warf. Es gelang ihnen, den Enthusiasmus auf Seiten der Gäste zumindest eine Zeitlang zu dämpfen. Irgendwann begann sich dann die bessere Qualität mehr durchzusetzen, drei entschlossene Abschlüsse führten zum 0:3-Halbzeitrückstand. 96 hatte bis dahin nicht so richtig überzeugt, spielte phasenweise langsam und umständlich. Das änderte sich allerdings im zweiten Durchgang deutlich.
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Oliver Schmöe (links) und Kirsten Porcello wurden von Abteilungsleiter Stephan Brandt nach vielen Jahren ehrenamtlicher Arbeit im Jugendbereich verabschiedet.
Doch zunächst war der VfL dran. Jannes Sieveking setzte gegen einen ballführenden Spieler nach, spitzelte ihm den Ball vom Fuß und schoss aus gut 25 Metern direkt und sofort auf das Tor. Der 96-Keeper stand ein wenig zu weit vorn, der Ball senkte sich hinter ihm zum 1:3 ins Tor (55.). Dann war Schluss mit lustig, 96 zog das Tempo mehr als deutlich an. Jetzt war ein deutlicher Unterschied zu sehen in Form von hoher Grundschnelligkeit, technisch sauberer Ballführung im Sprint und hohem Passtempo. 96 schraubte das Ergebnis auf den 10:1-Endstand hoch, die Gegenwehr der Bückeburger ließ nach, nach 90 Minuten war die Sache gelaufen.
Für Hannover 96 trafen: Endi Krasniqi (22., 68., 74.), Justice Turay (28.), Peter Rask (44., 63., 75.), Luis Marggraf (59.), Robin Stolpe (78.), Bixerite Mannel (89.). Für den VfL Bückeburg traf Jannes Sieveking (55.).
VfL Bückeburg: Lange, Schröder, Bilimli, Koch, Gericke, Seifert, Dortmund, Sieveking, Werner, Bartke, T. Wilkening (Özdogan, Nickel, Massaro, Schledorn, Bilges, Francisco, Kühne, Sirkov, Peißker, D. Wilkening, Cetin.
































































