Bundesliga. In der 17. Runde der Segelflug-Bundesliga hat der LSV Rinteln durch einen 20. Platz und nur einem Punkt für die Gesamtwertung auch die letzte Chance auf den dritten Platz in der Abschlusstabelle verloren.
Am Samstag legten Reinhard Schramme mit 108,78 und Carsten Kopsieker mit 102,84 Geschwindigkeitspunkten zwischen Osnabrück und dem Harz eine gute Basis in dieser Runde. Beide Piloten flogen zunächst Richtung Westen und nutzten dann den Rückenwind, um bis an den Ostrand des Harzes zu fliegen. Nach Ablauf der Wertungszeit von zweieinhalb Stunden kämpften sich die Rintelner dann gegen den Wind wieder Richtung Heimat, schließlich gilt ein Flug für die Wertung nur, wenn ein Kreis von 15 Kilometer Radius um den Startplatz im reinen Segelflug wieder erreicht wird.
Am Sonntag flogen dann Michael Sasse mit Co-Pilot Rolf Bödeker mit 75 Geschwindigkeitspunkten bei deutlich schwierigerem Wetter noch in die Wertung. Der ebenfalls am Samstag gestartete Adrian Glauner flog seiner guten Form der letzten Wochen hinterher und kam nicht in die Wertung.
286,62 Punkte waren sicherlich kein schlechtes Mannschaftsergebnis. Doch war das Wetter insbesondere auf der Schwäbischen Alb und in Bayern wieder einmal bestechend gut. Mit 371,96 Geschwindigkeitspunkten flog der LSR Aalen in dieser Runde auf Platz eins, der FSC Odenwald-Walldürn platzierte sich knapp dahinter auf Platz zwei. Dritter wurde die SFG Donauwörth-Monheim.
Zwei Runden vor dem Saisonende übernahm der LSV Aalen mit 230 Punkten wieder die Tabellenführung vor der LSG Bayreuth mit 227 Punkten. Mit deutlichem Abstand rangiert die FG Schwäbisch-Gmünd mit 201 Punkten auf Rang drei. Dahinter wird es eng und mittendrin auch der LSV Rinteln: punktgleich mit 159 Zählern auf Platz vier und fünf der LSV Schwarzwald und die FLG Blaubeuren. Nur einen Zähler dahinter auf den Plätzen sechs und sieben folgen der AC Lichtenfels und der LSV Rinteln. Mit 155 Zählern auf Platz acht hat auch der FLC Schwandorf noch Ambitionen auf vierten Platz.