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MTV KOMMT INS TEMPO UND „FÄLLT ÜBER BISSENDORF“ HER

Großenheidorn. In der Handball-Oberliga bleibt die Großenheidorner Mehrzweckhalle für den TV Bissendorf-Holte ergebnistechnisch ein schlechtes Pflaster. Vor einem Jahr unterlagen die Gäste in der Relegation zur 3. Liga 30:32, diesmal kamen sie richtig unter die Räder. Der MTV Großenheidorn fertigte den Drittliga-Absteiger mit 41:33 (21:17) gnadenlos ab. „So wie wir über die hergefallen sind, dass ist unser Spiel. Wir müssen mit Tempo hinter ihnen her und dann gucken das wir die Situation richtig entscheiden und daraus Tore werfen. Das haben wir sehr gut gemacht“, erklärte MTV-Coach Stephan Lux. Auch die Abwehr der Seeprovinzler stand, und des öfteren war da noch Torhüter Felix Wernlein mit unter anderem drei gehaltenen Siebenmetern. Im Angriff ragte Rechtsaußen Jakob Appel mit einer fast hundertprozentigen Quote und acht Treffern heraus.


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Die Fans waren allgemein auf den Drittliga-Absteiger, der als Aufstiegsfavorit gehandelt wird, gespannt. Das Spiel begann mit Tempo, verlief zunächst ausgeglichen. Bis zum 6:6 (9.) ging es zügig hin und her ohne das sich ein Absetzen ankündigte. Doch dann kamen die Hausherren so richtig ins Laufen, dass Angriffstempo immer höher, die Lücken bei Bissendorf größer. 12:7 (15.), 15:9 (20.), Großenheidorn stand in der Abwehr und setzte sich von Bissendorf bis auf 18:11 (23.) ab. In den Schlussminuten ging der Rhythmus etwas verloren. „Wir haben gesagt das wir das in der zweiten Halbzeit ein bisschen einteilen müssen“, erklärte Lux. Bissendorf verkürzte den Abstand, der MTV ging mit 21:17 in die Pause. Die Sache mit der Einteilung klappte, je nach Sichtweise.

Denn die Gastgeber waren sofort wieder im Spiel, damit auch im Tempo. Beim 27:19 (39.) schien die Sache schon gelaufen, denn der MTV fiel über Bissendorf auch in der Abwehr förmlich her. Dennoch waren es für Lux zuviele Gegentore. „Wir haben es nicht die ganze Zeit geschafft, dass Rückzugsverhalten aufrecht zu erhalten und einige einfache Tore bekommen“, sagte Lux. Es seien über 70 Tore gefallen, daran sehe man, wie oft man in Abwehr und Angriff war. Das haben wir sehr gut gelöst, vor allem im Entscheidungsverhalten“, meinte Lux, der seinen Spielern ein mannschaftlich sehr gutes Spiel bescheinigte, insgesamt mit dem Team sehr zufrieden war. Über 34:27 (50.) und 37:30 (54.) ließen die Seeprovinzler nichts mehr anbrennen, behielten die Gäste fest im Griff und feierten eine gelungene Heimpremiere.

MTV Großenheidorn: Bretz 2, Lippert 2, Buhre 4/2, Pohl, Weiß 8/2, L. Ritter 2, Appel 8, Bausch 4, M. Ritter 6, Nolte 5/1, Wernlein, Hegyi, Wagner, Müller.

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